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Schon seit Jahren laufender Boom mit Rechenzentren wird noch zunehmen

Rechenzentren boomen dank Cloud-Giganten wie AWS und Microsoft. BNP Paribas prognostiziert als FMF-Mitglied, dass sie in den nächsten Jahren das größte Wachstumspotenzial aller Assetklassen bieten. Erfahren Sie mehr in diesem Artikel.

Der bereits seit langer Zeit expansive Markt für Rechenzentren hat in den vergangenen fünf Jahren weiter Fahrt aufgenommen und ist zu einem regelrechten Boom geworden. Treiber der immer weiter steigenden Nachfrage sind vorwiegend Cloud-Anbieter wie AWS (Amazon Web Services), Microsoft, Google oder Oracle. Als Konsequenz daraus haben sich Rechenzentren mittlerweile zu einer attraktiven und performancestarken Investment-Alternative zur klassischen Gewerbeimmobilie gemausert. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen, nicht zuletzt im vielleicht wichtigsten Wachstumsmarkt künstliche Intelligenz (KI), wird der Bedarf an Rechenzentren auch in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Gleichzeitig wird auch das Investoreninteresse spürbar wachsen, sodass viel dafürspricht, dass Rechenzentren in den nächsten ein bis zwei Jahren bei den Kapitalwerten das größte Wachstumspotenzial aller Assetklassen aufweisen werden.

Bereits im Jahr 2000 hat BNP Paribas Real Estate die langfristigen Chancen und Perspektiven dieses Marktes erkannt und einen eigenen Bereich gegründet, der sich ausschließlich um die Assetklasse Data Center sowie um Betreiber, Endnutzer und Investoren kümmert. Schon während des Dotcom-Booms bis zum Jahr 2005 vermittelte BNP Paribas Real Estate zahlreiche Transaktionen durch den Verkauf von Grundstücken in Europa. In den vergangenen zehn Jahren konnte das Data Center Solutions Team seine über viele Jahre aufgebaute Marktführerschaft in Deutschland nicht nur bestätigen, sondern noch deutlich ausbauen. So begleitete der Bereich, der in Deutschland von Arno Petzold geführt wird und bundesweit sieben Berater umfasst, seit 2018 insgesamt 26 Verkäufe von Green- und Brownfields an Data Center-Entwickler und -Betreiber in Frankfurt und Berlin mit einer Gesamtfläche von rund 875.000 m² sowie einem Transaktionsvolumen von über 860 Millionen €.

In den beiden wichtigsten deutschen Märkten für Rechenzentren, Frankfurt und Berlin, war BNP Paribas Real Estate bei fast allen durch Makler getätigten Abschlüssen in diesem Marktsegment involviert. Allein im Frankfurter Marktgebiet war der Immobilienberater in den vergangenen fünf Jahren bei 21 Transaktionen beratend und vermittelnd tätig. Diese Abschlüsse trugen maßgeblich dazu bei, dass sich Frankfurt-Sossenheim zum neuen Hotspot des hochspezialisierten Marktes für Rechenzentren entwickeln konnte: Alle dort entstandenen Data Center-Projektgrundstücke für CyrusOne (vormals Zenium), Digital Realty Trust und Colt wurden vom Data Center Solutions Team vermittelt.

Weitere wegweisende Transaktionen waren die beiden Mandate der BEOS AG für den Verkauf des IT- und Gewerbeparks Osthafen am Frankfurter Ratswegkreisel (2020, Käufer Interxion) sowie die Durchführung eines strukturierten Bieterverfahrens für den Teilverkauf eines Data Center-Projektgrundstücks im Entwicklungsgebiet FRANKFURT WESTSIDE für eine Projektgesellschaft der BEOS AG und Swiss Life Asset Managers in Frankfurt-Griesheim (Start: Januar 2022). Des Weiteren vermittelte BNP Paribas Real Estate das Gelände der ehemaligen Coca-Cola-Abfüllanlage in Liederbach am Taunus in der Nähe von Frankfurt (das Coca-Cola im Sommer vergangenen Jahres nach über 50 Jahren aufgegeben hat) an Stack Infrastructure. Auf rund 70.000 m² entstehen vier Data Center-Bauabschnitte mit einer geplanten Leistung von 80 MVA.

Aktuell arbeitet das Data Center Solutions Team an über einem Dutzend weiterer Projekte in ganz Deutschland. Die Herausforderung besteht darin, für die Kunden geeignete Grundstücke mit unter anderem Genehmigungsfähigkeit, Stromverfügbarkeit oder Nutzung der Abwärme zu finden. Die Spezialisten von BNP Paribas Real Estate können hier auf eine langjährige Erfahrung sowie ihre entsprechenden, hochkomplexen Marktkenntnisse zurückgreifen.

Quelle: BNP Paribas Real Estate Pressemitteilung vom 19.12.2023

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