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Investitionen in Fintechs erreichen Rekordniveau

2021 war das Jahr der Kryptowährungen und Neobroker. Fintech-Dienstleister stehen aber nicht nur bei Privatpersonen hoch im Kurs, auch Unternehmen sehen sie immer häufiger als lukratives Investitionsobjekt.

Die Fusion von Financial- & Technology Services zu Fintechs scheint für Investoren ein besonders zukunftsträchtiges Investitionsobjekt darzustellen – darauf lässt der „Pulse of Fintech 2021“ Report von KPMG schließen.

Waren es 2020 noch 125 Milliarden Dollar an Investitionen in Fintechs, beliefen diese sich 2021 bereits auf 210 Milliarden Dollar – ein Wachstum von rund 70 Prozent. Die Hälfte davon entfällt auf den hochinnovativen amerikanischen Kontinent, weitere 77 Milliarden Dollar wurden in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) investiert.

Besonders beliebt bei den Geldgebern sind Fintechs im Bereich Zahlungsverkehr, Blockchain und Krypto. Treibende Faktoren sind die starke Nachfrage nach Echtzeitüberweisungen, Embedded Finance und florierende Kryptowährungen.

Als prominentestes deutsches Investitionsobjekt im Fintech-Bereich ist die Berliner Direktbank N26 hervorzuheben. 2021 wurden 900 Millionen Dollar im Lauf einer Finanzierungsrunde eingesammelt und damit 100 Millionen mehr als beim britischen Konkurrenten Revolut.

Es ist zu erwarten, dass sich der Trend der Investitionssteigerungen auch im Jahr 2022 fortsetzt, so Bernd Oppold, KPMG Partner. Vielmehr werden sich die Investitionen zukünftig vom B2C in den B2B Markt verlagern, da viele Finanzdienstleistungen für Privatverbraucher inzwischen ausgereift sind und sich die Produktportfolios der Fintechs diversifizieren müssen.

Den „Pulse of Fintech“ – Bericht können Sie hier einsehen

Text: KPMG

Bild: Unsplash

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