Investmentbranche mit Vorreiterrolle bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsrisiken

Das Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) hat zusammen mit den führenden Asset Management-Gesellschaften in Deutschland sechs Thesen zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsrisiken in der Investmentbranche verabschiedet.

  1. ESG-Risiken, allen voran Klimarisiken, sind Investmentrisiken.
  2. Die Investmentbranche nimmt die Verantwortung für die Umsetzung der ESG-Ziele in der Geldanlage aktiv wahr.
  3. Im Rahmen einer flexiblen Klassifikation von Nachhaltigkeit dienen Gesetze und Verordnungen als Grundlage.
  4. Es gilt, die Definition von „ESG“ und damit Nachhaltigkeit permanent weiterzuentwickeln und aktiv zu gestalten.
  5. Die vorausschauende Entwicklung von Methoden, Daten und Herangehensweisen zur Messung von Nachhaltigkeitsrisiken in einem offenen, zukunftsgerichteten Bezugsrahmen ist Pflicht.
  6. Die Offenlegung der Herangehensweisen, Methoden und Definitionen schafft Transparenz für alle Stakeholdergruppen.

Hierbei dient das Positionspapier von FIRM als eine Antwort auf den EU-Aktionsplan für eine nachhaltige Finanzwirtschaft. Es verdeutlicht, dass der Investmentbranche bei einem verantwortungsvollen Umgang in der Geldanlage eine Vorreiterrolle zukommt. Das Ziel ist, ESG-Risiken aktiv zu managen und eine gestalterische Rolle in der öffentlichen und aufsichtsrechtlichen Diskussion zu übernehmen.

„Nachhaltigkeitsrisiken sind Investmentrisiken. Daher besteht für die Investmentbranche ein unmittelbares Interesse an der Berücksichtigung dieser Risiken für Anlageentscheidungen und das Risikomanagement“, sagt Gerold Grasshoff, CEO von FIRM.

Weitere Informationen zu den Thesen und den teilnehmenden Gesellschaften finden Sie in der FIRM Pressemitteilung (PDF) oder auf der FIRM Website.

 

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