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3 Fragen an Lothar Albert, Geschäftsführer bei TRADERS´ media GmbH

Mit der Finance26 entsteht in Frankfurt ein neues Veranstaltungsformat, das Finanzwirtschaft und private Anlegerinnen und Anleger zusammenbringen möchte. Im Gespräch geht es darum, was die Finance26 von bestehenden Finanzveranstaltungen unterscheidet, welche Rolle finanzielle Bildung dabei spielt und welche langfristigen Ziele die Veranstalter mit dem neuen Format verfolgen.

Frankfurt ist bereits Gastgeber zahlreicher etablierter Finanzveranstaltungen, darunter beispielsweise die Euro Finance Week und viele weitere Formate. Welche Lücke soll die Finance26 am Finanzplatz schließen, und wodurch unterscheidet sie sich von bestehenden Veranstaltungen?

Frankfurt ist das Herz des deutschen Finanzplatzes und einer der bedeutendsten Finanzstandorte Europas. Hier treffen sich regelmäßig Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Finanzwirtschaft, um über die Zukunft der Branche zu diskutieren. Was bislang jedoch fehlte, ist eine Veranstaltung, die die Finanzbranche mit der Gesellschaft verbindet.

Die Finance26 versteht sich als Brücke zwischen Finanzindustrie und den Menschen. Sie bringt Privatanleger, institutionelle Investoren, Banken, Vermögensverwalter, FinTechs, Medien, Wissenschaft und Politik an einem Ort zusammen und schafft Raum für Information, Austausch und Inspiration.

Wir sehen uns dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Fachkongressen, sondern als sinnvolle Ergänzung. Während viele Veranstaltungen vor allem den Dialog innerhalb der Branche fördern, richtet sich die Finance26 bewusst an alle Menschen, die sich mit Vermögensaufbau, Geldanlage und finanzieller Zukunft beschäftigen.

Deutschland steht vor enormen Herausforderungen. Der demografische Wandel verändert unser Rentensystem grundlegend und macht private Vorsorge wichtiger denn je. Gleichzeitig gehört Deutschland trotz seiner wirtschaftlichen Stärke noch immer zu den Ländern mit einer vergleichsweise geringen Aktienkultur. Viele Menschen verfügen über erheblichen Informationsbedarf und wünschen sich Orientierung.

Genau hier setzt die Finance26 an. Unser Ziel ist es, Finanzwissen verständlich, unabhängig und praxisnah zu vermitteln und so einen Beitrag zu mehr finanzieller Bildung und Eigenverantwortung zu leisten.

Die Finance26 richtet sich ausdrücklich auch an Privatanlegerinnen und Privatanleger – vom Einsteiger bis zum erfahrenen Investor. Welche konkreten Themen und Angebote erwarten die Besucherinnen und Besucher, und welchen Stellenwert nimmt dabei die finanzielle Bildung ein?

Finanzielle Bildung ist kein Programmpunkt der Finance26 – sie ist ihre Grundlage.

Wer heute Vermögen aufbauen oder für das Alter vorsorgen möchte, muss finanzielle Zusammenhänge verstehen können. Unser Anspruch ist es deshalb, komplexe Themen verständlich zu erklären und Menschen dabei zu unterstützen, bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen.

Die Besucher erwartet ein außergewöhnlich umfangreiches Programm mit fünf Bühnen, neun Vortragsräumen sowie mehr als 250 Vorträgen, Seminaren, Workshops und Diskussionsrunden. Inhaltlich reicht das Spektrum von Aktien, ETFs und Dividendenstrategien über Immobilien, Kryptowährungen und Trading bis hin zu Vermögensverwaltung, Altersvorsorge, FinTechs und den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf die Finanzwelt.

Besonders wichtig ist uns dabei, dass jeder Besucher unabhängig von seinem Wissensstand konkrete Impulse mit nach Hause nimmt. Einsteiger sollen einen verständlichen Zugang zur Welt der Geldanlage erhalten, erfahrene Investoren neue Perspektiven, Strategien und Kontakte gewinnen.

Ein besonderes Zeichen setzt der KidsPark. Dort möchten wir bereits Kinder und Jugendliche spielerisch an den verantwortungsvollen Umgang mit Geld heranführen. Wer finanzielle Bildung stärken möchte, muss früh beginnen. Denn finanzielle Kompetenz ist eine Zukunftsqualifikation – ähnlich selbstverständlich wie Lesen, Schreiben oder der Umgang mit digitalen Medien.

Zur Premiere erwarten Sie mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher sowie rund 100 Aussteller. Welche Ziele haben Sie für die erste Finance26, und wie soll sich die Veranstaltung in den kommenden Jahren weiterentwickeln?

Natürlich freuen wir uns über die große Resonanz mit mehr als 10.000 erwarteten Besuchern und rund 100 Ausstellern. Für uns sind diese Zahlen jedoch nicht das eigentliche Ziel, sondern das Ergebnis einer starken Idee.

Unser Anspruch ist es, eine Veranstaltung zu schaffen, die Menschen nachhaltig weiterbringt. Wenn Besucher die Finance26 mit mehr Wissen, neuen Kontakten und größerem Vertrauen in ihre eigenen finanziellen Entscheidungen verlassen, dann war die Premiere erfolgreich.

Langfristig verfolgen wir eine klare Vision: Die Finance26 soll sich als führende Messe für Geldanlage, Vermögensaufbau und finanzielle Bildung im deutschsprachigen Raum etablieren.

Frankfurt bietet dafür ideale Voraussetzungen. Kein anderer Standort in Deutschland vereint eine vergleichbare Dichte an Banken, Börse, Vermögensverwaltern, FinTechs, Aufsichtsbehörden und finanzwirtschaftlicher Kompetenz.

Unser Ziel ist es, diese Stärken zu nutzen und die Finance26 Schritt für Schritt zu einem festen Termin im europäischen Finanzkalender zu entwickeln – als Treffpunkt für Wissen, Innovation, Dialog und Begegnung.

Denn wir sind überzeugt: Eine starke Finanzwirtschaft braucht informierte Bürgerinnen und Bürger. Genau dafür möchten wir mit der Finance26 einen nachhaltigen Beitrag leisten.

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