Aktuelles aus dem FIRM-Netzwerk

FIRM präsentiert eine neue Website und einen ersten Newsletter

Das Frankfurter Institut für Risikomanagement und Regulierung (FIRM) hat die aktuelle Krisensituation zum Anlass genommen und präsentiert drei neue Wege, wie der Kontakt und der Austausch zu ihren Mitgliedern und Partnern aufrechterhalten werden.

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Deutsche Banken geben Klima-Selbstverpflichtung ab

Der deutsche Finanzsektor hat eine Initiative für den Klimaschutz gestartet und will CO2-Emissionen reduzieren.

16 Akteure des deutschen Finanzsektors, darunter die Frankfurt Main Finance Mitglieder BNP Paribas, Deutsche Bank und ING, haben eine Selbstverpflichtung unterzeichnet, ihre Kredit- und Investmentportfolios im Einklang mit den Zielen des Pariser Klima-Abkommens auszurichten. Die Unterzeichner halten insgesamt eine Aktiva von mehr als 5,5 Billionen Euro und über 46 Millionen Kundenverbindungen in Deutschland.

Durch die vereinbarte Messung, Veröffentlichung und Zielsetzung zur Reduzierung der mit den Kredit- und Investmentportfolios verbundenen Emissionen, will der Finanzsektor einen Klimaschutzbeitrag leisten und eine nachhaltige und zukunftsfähige Weiterentwicklung der Wirtschaft unterstützen. Damit kommt der deutsche Finanzplatz dem von der Bundesregierung Anfang 2019 gesetzten Ziel einen Schritt näher, Deutschland zu einem der führenden Standorte für nachhaltige Finanzen (Sustainable Finance) zu machen.

Bis Ende September könnten laut Angaben der Triodos Bank noch bis zu zehn weitere Institute dazustoßen.

Die aktuelle Übersicht der Unterzeichner sowie die komplette Selbstverpflichtung finden Sie unter: www.klima-selbstverpflichtung-finanzsektor.de.

Center for Financial Studies mit neuer Führung

Andreas Hackethal und Rainer Klump lösen Jan P. Krahnen und Uwe Walz ab

Mit Wirkung zum 1.7.2020 erhält das Center for Financial Studies eine neue wissenschaftliche Leitung. Die langjährigen wissenschaftlichen Direktoren des CFS, Herr Professor Dr. Uwe Walz (seit 2010) sowie Professor Dr. Jan P. Krahnen (seit 1995) verlassen das Institut, um sich künftig anderen Aufgaben, insbesondere dem Aufbau des zum 1.1.2020 gegründeten Leibniz Institute for Financial Research SAFE zu widmen. Ihre Positionen übernehmen Professor Dr. Andreas Hackethal sowie Professor Dr. Rainer Klump, beide langjährige Professoren am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Goethe-Universität in Frankfurt.

Mehr Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung: https://www.ifk-cfs.de/de/media-lounge/news-newsletter/artikel/article/center-for-financial-studies-mit-neuer-fuehrung.html


Die Gesellschaft für Kapitalmarktforschung e.V. (Center for Financial Studies (CFS) ist ein unabhängiges, nicht gewinnorientiertes Forschungsinstitut an der Goethe-Universität Frankfurt, das seit 1967 international orientierte Forschung zu allen wichtigen Themen im Bereich der Finanzen durchführt.

Ausstellung enthüllt die besten Entwürfe für den neuen Campus der Bundesbank-Zentrale in Frankfurt

Die Deutsche Bundesbank macht ihre Zentrale in Frankfurt am Main fit für die Zukunft. Das markante Hauptgebäude aus dem Jahr 1972 wird kernsaniert.  

Die Ausstellung „Campus Deutsche Bundesbank – Entwürfe für den neuen Campus der Zentrale der Bundesbank in Frankfurt“ zeigt alle Arbeiten, darunter auch die Entwürfe der Preisträger, die im Rahmen des 2019 von der Bundesbank ausgelobten internationalen Architektenwettbewerbs eingereicht wurden.  

Eröffnet wird die Ausstellung am 15. Juli 2020 um 10 Uhr mit einer virtuellen Pressekonferenz, die live auf der Internetseite der Bundesbank übertragen wird. Hier geht es zur Anmeldung: Ausstellungseröffnung „Campus Deutsche Bundesbank“.

Vom 16. Juli bis 18. Oktober 2020 sind im Deutschen Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main Entwürfe für den neuen Campus der Zentrale der Bundesbank zu sehen.  

Neuer Geschäftsführer für Metzler Asset Management GmbH: Franz von Metzler

Mit Wirkung zum 1. Juli 2020 wurde Franz von Metzler zum Geschäftsführer der Metzler Asset Management GmbH bestellt, die er künftig mit drei weiteren Geschäftsführern leitet. In seiner neuen Position ist er zuständig für die Abteilung Institutionelle Kundenbetreuung. Für das Kerngeschäftsfeld Asset Management ist im Partnerkreis Gerhard Wiesheu verantwortlich, persönlich haftender Gesellschafter des Bankhauses.

Franz von Metzler arbeitet seit 2014 bei Metzler. 2019 übernahm er die Leitung des Teams Asset Allocation & Fixed Income, wo er seit 2018 als Portfoliomanager für gemischte Mandate und für die Asset-Allokation zuständig ist. Davor war er zwei Jahre im Kerngeschäftsfeld Capital Markets im Bereich Fixed Income/Forex als Sales-Trader Forex tätig. Von 2014 bis 2015 arbeitete er im Kerngeschäftsfeld Metzler Asset Management im Portfoliomanagement Equities.

Die vollständige Pressemittlung finden Sie unter: Franz von Metzler neuer Geschäftsführer


Das Bankhaus B. Metzler seel. Sohn & Co. KGaA, mit über 345 Jahren älteste deutsche Privatbank im ununterbrochenen Familienbesitz, konzentriert sich auf individuelle Kapitalmarktdienstleistungen für Institutionen und anspruchsvolle Privatkunden in den Kerngeschäftsfeldern Asset Management, Capital Markets, Corporate Finance und Private Banking.

Eschborn bietet innovative Ideen und Tatkraft – Standortmagazin 2020

Das zweisprachige Standortmagazin Eschborn for Business 2020, dass das Mitglied von Frankfurt Main Finance jährlich publiziert, fokussiert sich dieses Jahr auf das Titelthema Changemanagement. Darin richtet sich das Augenmerk insbesondere auf den Umgang mit einer beschleunigten Veränderung wie im Falle der aktuellen Krisensituation mit der Covid-19-Pandemie. Daneben wird ein gefragter KI-Champion für die Pharmabranche vorgestellt und das Bekenntnis der Deutschen Börse zur Region dargelegt.


Starker Zusammenhalt in der Krise

Die Gesundheit der Menschen schützen und gleichzeitig die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie abfangen. Diese große Herausforderung hat in Eschborn Ideen und Tatkraft hervorgebracht: Von einer Shoppingtour im Auto, dem ersten Lifestyle-Drive-in, über eine von Bürgermeister Adnan Shaikh gestartete Einkaufshelfer „Ich-will-helfen“ -initiative“ bis hin zu gebündelte Informationen rund um lokale Unternehmen und Angebote.

Über die Webseiten der Stadt, der Wirtschaftsförderung und der neu aufgebauten Webseite „Bleib-in-Eschborn.de“ wird nicht nur die Empfehlung „Bleib zuhause“ ausgesprochen, sondern praktische Möglichkeiten unter dem Motto „Sei loyal – kauf lokal“ aufgezeigt.

Let’s change – Eschborn als Smart City

„Die Digitalisierung dient dem Menschen und nicht umgekehrt“, sagt Eschborns

neuer Bürgermeister Adnan Shaikh. Dies gelte insbesondere in Epidemie-Zeiten wie jetzt.

Sein Herzensprojekt ist die Smart City. Was genau verbirgt sich dahinter?

In einem Interview verrät Bürgermeister Shaikh seine Vision einer weitsichtigen Stadtentwicklung. Als so genannte Smart City können Verwaltungsabläufe vereinfacht und beschleunigt werden, sodass der Service für Bürgerinnen und Bürger zugänglicher wird. Mit dem intelligenten Einsatz digitaler Zukunftstechnologien können zudem Kosten gespart und Ressourcen geschont werden.

KI-Champion für Pharmaforschung

Innoplexus AG begann vor rund zehn Jahren als Start-up in Eschborn und kreierte eine Plattform, die das gesamte öffentlich verfügbare Wissen aus den Lebenswissenschaften strukturiert und nach Relevanz sowie mit Hilfe der Blockchain-Technologie suchbar macht. Diese Art „Supergoogle“ ermöglicht eine Einschätzung, wie vielversprechend ein Forschungsprojekt zu einem neuen medizinischen Wirkstoff ist. Heute ist das Unternehmen europaweit führend bei der Entwicklung Künstlicher Intelligenz – und an der Börse enorm begehrt.

Der 37-jährige Gründer des High-TechUnternehmens, Gunjan Bhardwaj entschied sich 2011 bereits für Eschborn als geeigneten Standort: „Von hier aus bin ich in zwanzig Minuten am Flughafen mit guten Verbindungen nach New York und Indien. Hilfreich ist zudem die Nähe zum Finanzplatz Frankfurt und zu Pharmaherstellern wie Merck. Während es in Berlin viel E-Commerce gibt, findet man ‚echte‘ Techs eher in München und Frankfurt.“

Bekenntnis zur Region

Ein internationaler Top-Player feiert 435-jähriges Bestehen: Die Deutsche Börse. Vor zehn Jahren hat die AG ihren Sitz nach Eschborn verlagert. Eine Einschätzung dazu von Vorstandsmitglied Hauke Stars.

Börsen haben eine besondere Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung im jeweiligen Heimatland und sind zugleich Knotenpunkte weltweiter Finanzströme. „Mit der Verlängerung des Mietvertrages von „The Cube“, der Konzernzentrale der Gruppe Deutsche Börse in Eschborn, bis 2038, und dem laufenden Umbau der Frankfurter Börse zu einer Veranstaltungs- und Erlebnisfläche im Herzen Frankfurts für Kunden und die breite Öffentlichkeit, bekennen wir uns zur Region und sind dankbar für das Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit.“


Die Vielfältigkeit der Stadt Eschborn

Das Magazin bietet weitere vielschichtige Themen:

    • „Nachwuchs begeistern – Talente gewinnen“
    • „Carsharing: Transparent, effizient und einfach“
    • „Ökoprofit: Nachhaltig Kosten senken“
    • „Infrastruktur und Modernisierung“

Auch das Thema Freizeitbeschäftigungen deckt die Eschborn for Business 2020-Ausgabe ab: Erfahren Sie mehr über Ausgeh-Empfehlungen oder Sport-Tipps in den folgenden Artikeln der aktuellen Ausgabe:

    • „Events in Eschborn“
    • „Ruckzuck in den Naturpark“
    • „Sportlich am Start“

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre.

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Gemeinsam unter dem Dach der großen „Adler-Familie“

Mit Beginn der neuen Saison 2020/2021 treten die Frauenfußballerinnen des 1. FFC Frankfurt im Adler-Trikot von Eintracht Frankfurt an. Die Fußballfans von Eintracht Frankfurt können sich ab Spätsommer sowohl im Männer- als auch im Frauenfußball auf Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse freuen.

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Vier Jahre nach dem Brexit-Votum – Frankfurt größter Gewinner

Morgen jährt sich der Tag des Brexit-Votums zum vierten Mal. Großbritannien ist nicht mehr Mitglied der Europäischen Union, der Streit um die Bedingungen des Austritts dauert an und könnte sogar noch in die Verlängerung gehen. Weiterlesen

Standortfaktor Fußball wird noch immer unterschätzt – Gastbeitrag von Dr. Lutz Raettig und Hubertus Väth in der Börsenzeitung

Corona wird vieles wandeln – Finanzplatz und Fußball werden sich jedoch nicht entfremden – Beide stehen für Internationalität und Weltoffenheit

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Erstes Virtual Food for Thought Event mit Bryan Stirewalt

Inwieweit beeinflusst die Covid19-Krise die Entwicklung neuer Technologien? Welchen Einfluss hat das Home-Office auf die Arbeit einer Regulierungsbehörde? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt unseres ersten Virtual Food for Thought-Webinars. Keynote-Speaker war Bryan Stirewalt, CEO der Dubai Financial Services Authority (DFSA). Die Veranstaltungsreihe Virtual Food for Thought ist die digitale Version der etablierten Finanzplatzfrühstücke von Frankfurt Main Finance und dem Auslandbankenverband.

Zur gewohnten Frühstückszeit um 9 Uhr begrüßte Andreas Glänzel, Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance die Teilnehmer des ersten Virtual Food for Thought-Webinars live aus der FMF-Geschäftsstelle in Frankfurt am Main. Referent Bryan Stirewalt wurde aus seinem Büro in Dubai zugeschaltet. Seine Rede trug den Titel „Today’s disruptions, tomorrows opportunities. How disruption will shape the future of finance“ und behandelte im Kern Entwicklungen neuer technischer Tools und deren Einsatz in der Finanzwirtschaft in der Corona-Krise. Ganz praktisch ging es dabei auch um Fragestellungen aus dem Alltag, etwa wie eine Regulierungsbehörde aus dem Home-Office heraus eigentlich arbeitet.

https://twitter.com/FMFdigital/status/1268443445145874433

https://twitter.com/FMFdigital/status/1268448819882143745

Nächstes Virtual Food for Thought Webinar mit Philip R. Lane, Mitglied des Direktoriums der EZB

Unser nächstes Webinar ist bereits in Planung. Wir freuen uns, Philip R. Lane, Mitglied des Direktoriums der EZB, am 24. Juni 2020 begrüßen zu dürfen! In seiner Rede wird er unter anderem über die Geldpolitik der EZB sprechen. Wir werden in den nächsten Tagen einen kostenlosen Registrierungslink über unsere Social-Media-Kanäle teilen.

 

Über die DFSA

Die DFSA ist die unabhängige Regulierungsbehörde für Finanzdienstleistungen, die im oder vom Dubai International Financial Center (DIFC), einer eigens zu diesem Zweck errichteten finanziellen Freihandelszone in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate, durchgeführt werden.

Das Regulierungsmandat der DFSA umfasst die Bereiche Vermögensverwaltung, Bank- und Kreditdienstleistungen, Wertpapiere, Investmentfonds, Depot- und Treuhanddienstleistungen, Warenterminhandel, Islamic Finance, Versicherungen, eine internationale Aktienbörse und eine internationale Rohstoffderivatebörse. Zusätzlich zur Regulierung von Finanz- und Nebendienstleistungen ist die DFSA auch für die Überwachung und Durchsetzung der im DIFC geltenden Anforderungen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zuständig.