Horizonte Juni 2020 – KPMG Publikation rund um die Regulatorik der Finanzbranche

Wissen, was wirklich wichtig ist – gerade wenn es um die Regulierung in der Finanzbranche geht, ist das kein leichtes Unterfangen. Deshalb hat KPMG die Publikation „Horizonte“ entwickelt, um Sie regelmäßig zu aktuellen Entwicklungen in der Regulatorik der Finanzbranche auf dem Laufenden zu halten: informativ, pragmatisch und auf den Punkt. Weiterlesen

Staatssekretär Dr. Philipp Nimmermann informiert über die neue Corona-Überbrückungshilfe für Juni bis August 2020

Mit dem Konjunkturpaket wurde ein 25-Milliarden-Anschlussprogramm als Überbrückungshilfe für die Monate Juni bis August 2020 beschlossen. Die Antragsfristen enden spätestens am 31.8.2020 und die Auszahlungsfristen am 30.11.2020.


Die Überbrückungshilfe schließt an die bisherige Liquiditätshilfe („Soforthilfe“) an und kann rückwirkend ab 1. Juni und bis einschließlich August 2020 von Unternehmen wie auch Soloselbständigen aus allen Wirtschaftsbereichen in Anspruch genommen werden. Im Fokus der Überbrückungshilfe stehen die besonders betroffenen Branchen, wie Hotel- und Gaststättengewerbe, Kneipen, Clubs und Bars, Jugendherbergen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Reisebüros, Unternehmen im Messegeschäft usw.

Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, erklärt in der Sendung „rheinmain IM BLICK“ was sich hinter dem Programm verbirgt und wie es funktioniert: https://www.rheinmaintv.de/sendungen/beitrag-video/talk-mit-dr.-philipp-nimmermann/vom-09.07.2020/.


Mehr Informationen zur Überbrückungshilfe finden Sie unter: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2020/07/2020-07-08-PM-Ueberbrueckungshilfen.html.

Die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform finden Sie unter: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Unternehmensfinanzierung: KfW-ifo-Kredithürde steigt – Corona macht Banken vorsichtiger

Die Schwierigkeiten beim Kreditzugang nehmen für Unternehmen aller Größenklassen in der Coronakrise zu.

Die KfW-ifo-Kredithürde ist auf den höchsten Wert seit Umstellung der Befragungsmethodik im Jahr 2017 gestiegen. Mehr als ein Fünftel der Mittelständler gab an, dass die Banken sich in den Kreditverhandlungen im zweiten Quartal 2020 restriktiv gezeigt hätten. Aber auch Großunternehmen müssen deutlich wachsende Hindernisse bei der Kreditvergabe überwinden.

Gemessen an den erheblich gestiegenen Kreditausfallrisiken infolge der tiefen Rezession halten sich die Schwierigkeiten beim Kreditzugang bisher jedoch in Grenzen. Zum Vergleich: In der globalen Finanzkrise 2009 empfanden mehr als 40% der vom ifo-Institut befragten kleinen und mittleren Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes die Banken als restriktiv. Das ist zum einen auf die gestärkte Resilienz des Bankensektors und zum anderen auf die umfassenden wirtschaftspolitischen Maßnahmenpakete zurückzuführen.

Die KfW-ifo-Kredithürde für das zweite Quartal 2020 finden Sie unter: KfW-ifo-Kredithürde Juli 2020


Die KfW-ifo-Kredithürde wird im Rahmen der ifo Konjunktur­umfragen seit 2017 nach einer Überarbeitung der Methodik vierteljährlich erhoben. Die Kredithürde gibt den Prozentanteil der Unternehmen an, die das Bankverhalten in Kreditver­handlungen als „restriktiv“ einordnen. Um zu gewährleisten, dass die Einschätzung der Kreditvergabe­bereitschaft der Banken auf originären Erfahrungen der Firmen beruht, werden dazu nur diejenigen Unternehmen befragt, die zuvor angeben, in den vergangenen drei Monaten Kreditver­handlungen mit Banken geführt zu haben. Die Entwicklung dieses Anteils kann wiederum als Indikator für Veränderungen der Nachfrage nach Bankkrediten interpretiert werden.

Mehr Informationen zur KfW-ifo-Kredithürde finden Sie unter: KfW Newsroom

KfW Research Mittelstand: Corona-Krise setzt Eigenkapitalquoten der Mittelständler unter Druck

Die Eigenkapitalquoten der meisten kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland kannten in den letzten Jahren eigentlich nur eine Richtung: aufwärts. Die Corona-Krise dürfte diesen Trend nun zum Halten gebracht haben – wie Ergebnisse einer aktuellen Sonderbefragung von KfW Research zeigen. Weiterlesen

Podcast Stiftung Aktive Bürgerschaft „Zukunft und Zivilgesellschaft“: Dr. Cornelius Riese

Die Stiftung Aktive Bürgerschaft hat eine Podcast-Reihe zum Thema „Zukunft und Zivilgesellschaft“ gestartet. Darin erzählen Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, wie sich die Corona-Pandemie auf ihre Arbeit auswirkt und welche Folgen sie für die Zukunft sehen. Dr. Cornelius Riese, Vorsitzender des Stiftungsrates und Co-Vorstandsvorsitzender der DZ BANK AG, macht den Auftakt und spricht über fünf Leitplanken, die für ihn von zentraler Bedeutung sind.

Das vollständige Video finden Sie unter: https://www.youtube.com/watch?v=kW7SF4CG5jo.


Die Stiftung Aktive Bürgerschaft engagiert sich für eine gerechte und leistungsfähige Bürgergesellschaft und verfolgt die ZieleWir wollen bürgerschaftliches Engagement und gemeinnützige Organisationen nachhaltig stärken.

Oliver Wyman Studie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie

Quelle: www.oliverwymanforum.com

Die Coronavirus-Pandemie hinterfragt zentrale Merkmale des städtischen Lebens: Warum zieht es Menschen seit Jahren in die lebendigen und zum Teil sehr dicht besiedelten Innenstädte?

Immer mehr Menschen in den Vereinigten Staaten und im Vereinigten Königreich möchten aufgrund der Corona-Pandemie umziehen oder haben dies sogar bereits getan, zeigen Untersuchungen des Oliver Wyman-Forums. Die Umfrage unter 1.100 Amerikanern ergab, dass zwei Prozent der Befragten aufgrund von COVID-19 dauerhaft oder vorübergehend umgezogen sind, während weitere 14 Prozent einen Umzug planen oder dazu tendieren. Am mobilsten waren die wohlhabenden Befragten: Drei Prozent der Befragten mit einem Einkommen von mehr als 120.000 US-Dollar sind bereits umgezogen.

Eine detaillierte Übersicht und Erörterung der Studienergebnisse finden Sie auf der Seite des Oliver Wyman Forums.

Guter Rat in der Pandemie – Die Stunde der Ökonomen (FAZ Kommentar von Gerald Braunberger)

Gefragt sind in der aktuellen Situation Volkswirte, die mit guten Argumenten der Vorstellung widerstehen, die wirtschaftlichen Folgen der Krise ließen sich kurieren, indem einfach immer mehr Geld ausgegeben wird. Weiterlesen

Refinitiv Webinar

Einkauf im Corona-Crash: Krisenmanagement und Betrugsprävention aus chinesischer und deutscher Sicht

Refinitv Webinar Beschreibung: „In diesem deutschsprachigen Webinar werden wir gemeinsam mit Thomas Sonnenberg (CMS, Köln) und  Philipp Senff (CMS, Shanghai) Auswirkungen von Covid-19 auf  das Lieferkettenmanagement und Handlungsempfehlungen beleuchten.

Folgende Themen werden im Schwerpunkt diskutiert:

  • Betrugs- und Korruptionsrisiken in den Lieferketten anhand aktueller Fälle
  • Haftungsrisiken aus deutscher Sicht bei Non-Compliance in China
  • Betrugsrisiken im Einkauf und Business Partner Checks mit Fokus auf China“

Webinar

Datum:  19. Mai 2020

Uhrzeit: 11:00 – 11:40 Uhr

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular finden Sie auf der Refinitv Homepage (https://refini.tv/2yfz6iU).


 

Welt-Dachverband der Finanzzentren veröffentlicht Corona-Bericht

Der Weltverband der internationalen Finanzzentren (WAIFC) betont die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im Kampf gegen die Folgen der Corona-Pandemie für Wirtschaft und Finanzindustrie. „Um die Chancen zu maximieren, diesen Krieg gegen das Virus zu gewinnen, müssen wir unsere Erfahrungen teilen und zusammenarbeiten“, erklärte Arnaud de Bresson, Vorsitzender des Vorstands der WAIFC und CEO von Paris Europlace, anlässlich der Veröffentlichung eines Berichts zur Rolle der Finanzzentren in der COVID-19-Krise.

Die WAIFC hat zusammen mit ihrem Mitglied Frankfurt Main Finance den Bericht mit dem Titel „Wie globale Finanzzentren bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie helfen können“ erarbeitet, in dem sowohl Lehren aus der Vergangenheit als auch die laufenden Aktivitäten ihrer Mitglieder anschaulich beschrieben werden.

Die weltweit aufgelegte Publikation enthält unter anderem ein Interview mit Christopher Hui, dem Exekutivdirektor des Hong Kong Financial Services Development Council, der erklärt, warum sich Hongkong schnell von der SARS-Krise 2003 erholen konnte und was Hongkong damals für die aktuelle Krise gelernt hat. Hiroshi Nakaso, der Chairman von FinCity.Tokyo, spricht über die Lehren aus dem Tohoku-Erdbeben im Jahr 2011: „Die Bank von Japan hat eine lange Tradition darin, schnell auf eine Krise zu reagieren, wenn sie sich anbahnt“.

Der vollständige Bericht steht zum kostenlosen Download unter https://frankfurt-main-finance.com/wp-content/uploads/2020/04/WAIFC_Publication-on-COVID-19.pdf zur Verfügung.

 

Hubertus Väth, Mitglied des Vorstands der WAIFC und Geschäftsführer von Frankfurt Main Finance, erklärt:
„Wir können viel voneinander und von der Geschichte lernen. Finanzplätze wie Hongkong oder Tokio haben in der Vergangenheit ähnliche Herausforderungen erfolgreich gemeistert. Wir sollten uns diese Erfahrungen zunutze machen. Das ist die Motivation unserer Publikation. Wir sprechen nicht nur über die heutigen Entwicklungen und erfolgversprechende Ansätze, sondern wir reflektieren auch historische Erfahrungen. Sie werden zeigen, dass unsere Finanzsysteme für die Lösung der Probleme von wesentlicher Bedeutung sind und dass die Welt mit solchen Herausforderungen fertig werden kann, wenn man den richtigen Weg wählt.“

Dr. Jochen Biedermann, Geschäftsführer der WAIFC, erklärt:
„Unsere Mitglieder, die führenden Finanzzentren der Welt, stehen zusammen und tragen ihren Teil dazu bei die momentane Krise abzumildern und eine schnelle wirtschaftliche Erholung vorzubereiten. Dies ist ein sehr gutes Zeichen und ermutigt uns, unsere Arbeit mit voller Kraft fortzusetzen.“

Die World Alliance of International Financial Centers (WAIFC) ist ein in Belgien registrierter gemeinnütziger Verein, der 16 führende internationale Finanzzentren auf vier Kontinenten vertritt. Die Mitglieder der WAIFC sind Stadtverwaltungen, Verbände und ähnliche Institutionen, die ihre Finanzzentren entwickeln und fördern.

 

In einer Zeit bahnbrechender neuer Technologien und eines raschen sozialen Wandels sind Finanzzentren für die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums von entscheidender Bedeutung. Ziel der WAIFC ist es daher, ein transparentes Netzwerk zu schaffen, das die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch erleichtert, sowie das Verständnis der Bedeutung internationaler Finanzzentren für die nationale und globale Wirtschaft sowie die soziale Entwicklung fördert.

Corona-Schutzschild in Deutschland: Finanzwirtschaft als Partner der Realwirtschaft

Einen milliardenschweren Schutzschild haben Bundesregierung und Bundesländer in ganz kurzer Zeit errichtet, zu dem eine Vielzahl von Kreditprogrammen für Unternehmen und Selbständige zählen. Für die erfolgreiche Implementierung und effiziente Auszahlung kann die Politik auf eine leistungsfähige Infrastruktur mit einem Vierklang aus Staat, Förderbank, Hausbank und Kreditnehmer zurückgreifen.

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