Potential für weiteres Wachstum der Deutschen-Start-up-Szene

Die deutsche Start-up-Szene hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Allerdings bleibt im internationalen Vergleich mit Israel, dem Vereinigten Königreich und Kalifornien weiter Raum  zur Verbesserung von Gründergeist und Rahmenbedingungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine EY-Studie, die in Kooperation mit der Deutschen Börse zu der Attraktivität von Start-up Ökosystemen, erstellt wurde. Luft nach oben gibt es insbesondere bei den regulatorischen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig loben die Autoren das Potential für künftiges Wachstum und Fortschritte, sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingung in Deutschland. Deutschland und insbesondere die Region Frankfurt Rhein-Main punktet mit guter Infrastruktur und moderaten Immobilienpreisen.

Besonders positiv wird das Vorantreiben der Digitalisierung der Finanzbranche am Finanzplatzt Frankfurt am Main erwähnt. Insgesamt sieben Inkubatoren in der Region Rhein-Main (FinTech Hub der Deutschen Börse, Unibator der Goethe Universität, Accelerator Frankfurt, Main Incubator, FinTech Headquarter, Digitalfabrik der Deutschen Bank, Tech Quartier, FinTech Lab VABN) fördern die Entwicklung noch junger Fintechs und deren Geschäftsideen. Als einen Anreiz für die Verbesserung der Fintechszene in Deutschland schlägt die Studie den Ausbau von Co-Working-Büroräume vor. Auch hier geht der Finanzplatz Frankfurt bereits mit guten Beispiel voran: Der Inkubator Tech Quartier beispielsweise bietet Arbeitsraum für Fintechs jeglicher Größe. Business Angels FrankfurtRheinMain – mit rund 100 Business Angels Deutschlands größte Organisation – bringt Start-ups mit Business Angels zusammen.

Lobend erwähnt wird in der Studie außerdem die „Digital Hub Initiative“ der Bundesregierung. Im Rahmen dieser Initiative zur Stärkung Deutschlands als führende Industrienation zeichnete die Bundesregierung im November 2016 den Finanzplatz Frankfurt als Digital Hub für FinTechs und Finanzdienstleistung aus. Der Finanzplatz Frankfurt bietet also zahlreiche Möglichkeiten für aufstrebende Fintechs.

„Unser Geschäftsmodell ist momentan einzigartig und skalierbar“

Jung, dynamisch und clever – der Versicherungsmanager Clark erhielt bei der Verleihung der FinTechGermany Awards in der Kategorie „Insurtech“ den Sonderpreis. Chris Lodde, Co-Founder und Chief Marketing Officer von Clark, erklärt im Interview, wie wichtig Kundenzufriedenheit ist, welche spannenden Entwicklungen auf dem FinTech-Markt anstehen und warum Auszeichnungen Rückendwind bieten.

Herr Lodde, bei der Auswahl der Preisträger haben die Juroren insbesondere auf Finanzierbarkeit und Skalierbarkeit des Geschäfts sowie Perspektiven für einen Börsengang oder Verkauf geachtet. Was hat Clark in diesen Punkten besser gemacht als die Wettbewerber?

Chris Lodde: Clark ist extrem innovativ und überzeugt mit dem ersten Robo-Advisor für Versicherungen Kunden und Investoren. Das ist momentan einzigartig und skalierbar. Unsere Mitarbeiterzahl ist in den letzten zwölf Monaten um den Faktor drei gestiegen. Gleichzeitig ist das von uns verwaltete Prämienvolumen um das 90-fache gewachsen. Das zeigt die Skalierbarkeit unseres Produkts, was nur aufgrund unseres technologiebasierten Ansatzes möglich ist.

Versicherungen sind in Deutschland ein riesiger Markt, der bis vor kurzem noch nahezu komplett offline stattgefunden hat. Gleichzeitig ist die Kundenzufriedenheit in diesem Segment sehr niedrig. Zeichnen sich hier Veränderungen ab?

Lodde: Die Kundenzufriedenheit hat in den letzten Jahren weiter kontinuierlich abgenommen. Nur ein Drittel der Deutschen sind mit ihrer Versicherungssituation zufrieden. Andere Branchen müssten bei solchen Zufriedenheitswerten um Ihre Existenz fürchten. Hier setzt unser Service an und schafft Übersicht und Transparenz bei der Versicherungssituation unserer Kunden.

Ihre Kunden sind also zufrieden mit Angebot und Service bei Clark?

Lodde: Mit Clark braucht sich niemand mehr mit viel Aufwand selbst um seine Versicherungen zu kümmern – das kommt bei unseren Kunden an und sorgt für hohe Zufriedenheitswerte und Zuspruch.

Der FinTech-Markt blickt inzwischen auf die zweite und dritte Generation an Lösungen. Welche Entwicklungen sind aus Ihrer Sicht besonders spannend?

Lodde: Spannend wird sein, wie Themen wie Big Data und künstliche Intelligenz die Versicherungsbranche in den nächsten Jahren aufwirbeln werden.

Clark sitzt in Frankfurt und gilt als Lokalmatador. Welche Vorteile bietet dieser Standort?

Lodde: Frankfurt bietet Nähe zu möglichen Kooperationspartnern durch die große Anzahl an Banken. Mittlerweile entwickelt sich auch die Startup-Szene in Schritten vorwärts.

Die FinTechGermany Awards wurden zum zweiten Mal verliehen. Wie wichtig sind solche Initiativen für junge Start-ups?

Lodde: Auszeichnungen helfen in der Außendarstellung und sind insbesondere auch für die Mitarbeiter ein Motivationsfaktor. Zudem können ausgezeichnete Start-ups Investoren auf sich aufmerksam machen.

 

Die FinTechGermany Awards wurden am 26. April 2017 zum zweiten Mal in Folge von Business Angels Frankfurt/Rhein-Main, Frankfurt Main Finance und der WM Gruppe, die auch die Börsen-Zeitung herausgibt, verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Frankfurt Finance Summit 2017 statt. Den Abend in Bildern können Sie hier verfolgen.

FinTech ecosystem

Willkommen in Frankfurt – Deutschlands führendes FinTech-Ökosystem

Die vielen Qualitäten des FinTech-Ökosystems der Rhein-Main-Region kurz und knapp beleuchtet – dass bietet die neue Broschüre von Hessen Trade and Invest, der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen, in Kooperation mit Frankfurt Main Finance und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. „Der digitale Wandel innerhalb der Finanzbranche ist eine Herausforderung, für die wir gewappnet sind“, sagt Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, in der Broschüre. „Die Rhein-Main-Region ist eine Finanzmetropole genauso wie ein Hotspot der Informations- und Kommunikationstechnik. Diese Kombination bietet enormes Potential in der heutigen Welt, in der digitale Technologien zahlreiche Möglichkeiten für völlig neue Geschäftsmodelle liefern. Und genau dieses Potential mobilisieren wir gerade.“

Die Broschüre erklärt, warum der Finanzplatz Frankfurt und Hessen die perfekten Bedingungen für internationale Investoren und FinTech-Start-ups bieten. Neben den zahlreichen Aufsichtsbehörden und Regulierungsagenturen hat der Großraum Frankfurt ausgezeichnete Expertise im immer wichtiger werdenden Bereich der IT-Sicherheit. Im November 2016 zeichnete die deutsche Bundesregierung den Finanzplatz Frankfurt als Digital Hub für FinTechs und Finanzdienstleitungen im Rahmen seiner Initiative zur Stärkung Deutschlands als führende Industrienation aus.

Frankfurt am Main ist bereits Geburtsstätte zahlreicher Fintech-Erfolgsgeschichten. So etwa 360T: Die Devisenplattform wurde 2015 von der Deutschen Börse für 725 Millionen Euro aufgekauft. Auch der in Frankfurt ansässige Robo Advisor Vaamo entwickelte sich in kürzester Zeit aus dem Unibator der Goethe-Universität zu einem wichtigen Partner im B2B-Sektor mit Kooperation mit N26, Santander und 1822direkt.

An den nächsten Erfolgsgeschichten wird bereits in den zahlreichen Inkubatoren gearbeitet. Das Tech Quartier bietet beispielsweise Arbeitsraum für Fintechs jeglicher Größe. In der Broschüre werden die verschiedenen Inkubatoren der Region aufgeführt: das FinTech Hub der Deutschen Börse, der Unibator der Goethe Universität, Accelerator Frankfurt, Main Incubator, FinTech Headquarter, die Digitalfabrik der Deutschen Bank, das Tech Quartier, das FinTech Lab sowie VABN. Fast wöchentlich finden Events zum Thema Fintech statt. Die besten Fintech-Unternehmer werden mit der Golden Garage bei den FinTechGermany Awards ausgezeichnet.

Um mehr über Deutschlands führendes Fintech-Ökosystem im Herzen Europas zu erfahren, können Sie die Broschüre von Hessen Trade and Invest hier herunterladen.

 

FinTechGermany Awards 2017: Fintech-Gründer mit Golden Garage ausgezeichnet

FinTechGermany Awards zum zweiten Mal für sechs vielversprechende Geschäftsmodelle verliehen – Ökosystem in Frankfurt wächst

Im Rahmen des Frankfurt Finance Summit sind am Mittwochabend zum zweiten Mal die FintechGermany Awards verliehen worden. Dabei wurden Start-ups aus sechs Kategorien ausgezeichnet: Im Segment Seed/Early Stage machte Catana Capital das Rennen, Liqid Asset Management hatte im Bereich Late Stage die Nase vorn, und als Gewinner im Growth Stage wurde Raisin mit ihrer Marke Weltsparen ausgezeichnet. Bestes ausländisches Fintech wurde die in Zürich ansässige Centralway Numbrs, den Sonderpreis im Bereich Blockchain erhielt die Berliner Bitbond. In der Kategorie Insurtech wurde Lokalmatador Clark mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Dieser Preis wurde in diesem Jahr wieder von den Business Angels Frankfurt/Rhein-Main, Frankfurt Main Finance und der WM Gruppe, die auch die Börsen-Zeitung herausgibt, vergeben. Alle Start-ups waren mit Gründer und/oder Vorstand im Deutschen Filmmuseum auf der Bühne, um die Preise aus den Händen von Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der WM Gruppe, in Empfang zu nehmen.

Die FintechGermany Awards wurden erstmals im November 2016 anlässlich der Eröffnung des TechQuartiers vergeben. Dieses soll als zentrales Drehkreuz für die Ansiedelung von innovativen Unternehmen in der Region Rhein-Main dienen und hat sich bereits als Treffpunkt für deutsche und internationale Fintechs etabliert. Die damaligen Preisträger waren Scalable Capital, CRX Markets, WebID Solutions und Quantoz. Mit den diesjährigen FinTechGermany Awards wurde die Palette um die Sonderpreise für Insurtech und Blockchain erweitert.

Das von der Bundesregierung als einer von deutschlandweit fünf Knotenpunkten der Digitalisierung („Digital Hubs“) benannte Frankfurt hat in den vergangenen Monaten weiter an Reife und Strahlkraft als wichtiger Bestandteil des Fintech-Ökosystems von Flensburg bis Berchtesgaden gewonnen. Denn während anfangs viele Fintechs von Berlin aus mit auf Privatkunden (B2C) zielenden Geschäftsmodellen ins Rennen gingen, sind inzwischen viele junge Unternehmen auf einen B2B-Kurs umgeschwenkt und suchen verstärkt Kooperationen als Dienstleister von Banken. Damit einhergehend gewinnt die Mainmetropole als Bankenplatz an Attraktivität für Fintechs – selbst aus London wollen sich nun Brexit-bedingt Fintechs in Deutschland ansiedeln, blicken dabei aber in der Regel zuerst nach Berlin.

Skalierbar und exitfähig

Den Gewinnern der FintechGermany Awards soll die Auszeichnung Schwung verleihen bei der weiteren Geschäftsentwicklung. Das Augenmerk bei der Auswahl der Preisträger lag für die Juroren insbesondere darauf, wie gut sich das junge Unternehmen finanzieren lässt, wie leicht das Geschäft skalierbar ist und wie die Perspektiven für einen Exit sind, also für einen Börsengang oder einen Verkauf.

Noch aber sind alle in der „Golden Garage“ damit beschäftigt, zusätzliches Kapital für weiteres Wachstum zu akquirieren. Die im Growth Stage ausgezeichnete Raisin hat seit Gründung 60 Mill. Euro an Eigenkapital eingeworben. Die letzte Finanzierungsrunde der Berliner fand im Januar statt und brachte 30 Mill. Euro ein – eine für deutsche Verhältnisse beachtliche Dimension. Raisin hat als größter deutscher Anbieter in der Depositenvermittlung mehr als 2 Mrd. Euro an Einlagen vermittelt, wobei die Zinsanlagen in der Regel aus dem Ausland stammen.

Mit künstlicher Intelligenz

Die ebenfalls in Berlin ansässige Liqid ist auf digitales Wealth Management spezialisiert, zählt also zu den in Deutschland zahlreichen Robo-Advisern. Allerdings greift das Start-up um Geschäftsführer Christian Schneider-Sickert auf das Vermögensmanagement der Familie Harald Quandt zurück. Zur automatisierten Portfoliosteuerung ist ein zusammen mit den Universitäten in Zürich und St. Gallen entwickelter Algorithmus im Betrieb. Rund 10 Mill. Euro wurden bislang bei Investoren eingesammelt, zuletzt im Februar 4,5 Mill. Euro.

Die im Frankfurter Westend unweit des Palmengartens ansässige Catana Capital sorgte erstmals Mitte 2016 für Aufsehen, als bekannt wurde, dass das Start-up den weltweit ersten Publikumsfonds auflegte, der komplett auf Big Data und künstliche Intelligenz setzt. Eine zweistellige jährliche Rendite unabhängig von den Bewegungen am Aktienmarkt will Geschäftsführer Holger Knauer erzielen. Bei Dax-Produkten kommen dabei Long- und Short-Strategien zum Einsatz.

Mit Centralway Numbrs hat sich im Segment bestes ausländisches Fintech ein Plattformbetreiber für eine Multi-Banking-App durchgesetzt. Norisbank und Postbank zählen zu den Partnern, die ihre Produkte auf Numbrs vertreiben. Bei einer im Februar abgeschlossenen Finanzierungsrunde wurde angeblich eine Bewertung im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erzielt. Gezeichnet wurden Anteile im Wert von 50 Mill. Euro, Investor ist der Staatsfonds aus Dubai, Investment Corporation of Dubai. Im Gegensatz zur Smartphone-Bank N 26 will Numbrs als Partner und Vertriebsplattform der Banken agieren.

In der Kategorie Blockchain wurde mit Bitbond ein Spezialist für P2P-Kredite ausgezeichnet. Bereits Mitte 2013 gegründet, hatte Bitbond im Herbst 2016 als erstes deutsches Blockchain-Unternehmen eine Lizenz von der BaFin erhalten. Das Besondere: Ausgezahlt werden Kredite in Bitcoin. Knapp 80 000 Nutzer sind registriert, im Februar erhielt Bitbond ein Funding von 1,2 Mill. Euro. Die Jury für den Sonderpreis Blockchain bildeten Philipp Sandner (Frankfurt School of Finance & Management Blockchain Center) und Johannes Clauss (Unternehmer/Investor, CEO, Excon Services).

Blockchain und Insurtech

Der digitale Versicherungsmakler Clark verfügt über eine breite Investorenbasis, zuletzt wurden im Rahmen einer Serie-A-Finanzierung im vergangenen August 13,2 Mill. Euro eingeworben. Da die klassische Assekuranz ihre eigene Digitalisierung nun entschlossen vorantreibt, ist in den vergangenen Monaten reichlich Corporate Venture Capital in den deutschen Insurtech-Sektor geflossen. Marktkenner trauen der von Finleap auf den Weg gebrachten Clark als einem der ersten deutschen Fintechs den Börsengang im neuen Wachstumssegment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse zu. Die Jury für den Sonderpreis Insurtech bildeten Markus Petry (Insurance and Finance, Hochschule RheinMain/Wiesbaden Business School), Simon Nörtersheuser (Insurtech-Investor, Co-CEO, Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH), Mehrdad Piroozram (Unternehmer/Investor, Partner, InsurTech.vc Management GmbH) und Christopher Schmitz (Partner EMEIA Financial Services, EY).

Dieser Artikel wurde am 27. April 2017 auf Seite fünf der Börsen-Zeitung sowie auf deren Webseite veröffentlicht. Der Author ist Björn Godenrath.

Frankfurt FinTech Report #6 – FinTech-Sektor nimmt Fahrt auf

Der Märzen brachte dem FinTech-Sektor Rückenwind: Das Bundesministerium für Finanzen gründete den FinTechRat, Accelerator Frankfurt startete zum zweiten Mal ein viermonatiges Intensivprogramm für aufstrebende Startups und die Frankfurt School trug dazu bei, die Branche mit weiteren Talenten zu füttern. Gewürdigt werden vielversprechende FinTechs im April mit dem FinTechGermany Award.

Schnell bewerben: FinTechGermany Award 2017

FinTechs können sich noch bis zum 13. April für den FinTech Germany Award 2017 bewerben. Gemeinsam mit den Business Angels FrankfurtRheinMain und der WM Gruppe (Börsen-Zeitung) verleiht Frankfurt Main Finance am 26. April 2017 den Award in den Kategorien Seed-/ Early Stage, Late Stage, Growth Stage, bestes ausländisches FinTech auf dem deutschen Markt sowie in den diesjährigen Sonderkategorien Blockchain und Insurtech.
Den Bewerbungsbogen und weitere Details zum Award finden Sie auf der Website des FinTechGermany Awards.

Accelerator Frankfurt startet neues Programm

Für FinTechs in der Seed-/ Early Stage ist Accelerator Frankfurt, Partner von Frankfurt Main Finance, der richtige Ansprechpartner. Der Akzelerator fördert junge Start-ups aus aller Welt mit einem viermonatigen Intensivprogramm. Am 27. März starteten acht Start-ups das ab April beginnende Programm. Aus Isreal nehmen „Adjesty“, AdTech-Unternehmen, „Aeroplan“, Insurtech; „Kensee“, „Proptech“ an dem Programm teil. Hinzu kommen die beiden deutschen FinTechs „AsiaFundManager“ und „EcoKraft“, das Cybersecurity-Startup „Norma“ aus Korea, „Smart Mile Solutions“ aus den Niederlanden und das Traveltech-Unternehmen „Travel to Live“ aus Kanada/ Schweden.

Mit der Hilfe von Mentoren und Beratern werden aus vielversprechenden FinTechs, InsureTechs, PropTechs, RegTechs, Start-ups aus der Cybersecurity-Branche und Web-Unternehmen finanzierungsfähige Unternehmen. Startups aus dem Ausland ziehen für die Dauer des Programms in die Büroräume nach Frankfurt. „Das Programm wäre nicht ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Partner möglich, die uns seit unserer Gründung unterstützen“, so Ram Shoham, Gründer von Accelerator Frankfurt.

Bundesministerium für Finanzen gründet FinTechRat

Der Vormarsch digitaler Finanztechnologien beschäftigt auch das Bundesministerium der Finanzen. Um die damit einhergehenden Veränderungen durch Experten begleiten zu  lassen, hat das Ministerium am 22. März 2017 den FinTechRat ins Leben gerufen. Mitglied des FinTechRats ist neben Vertretern von FinTechs, Banken, Versicherungen und Wissenschaftlern auch Tarek Al-Wazir, Minister im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und Mitglied des Präsidiums von Frankfurt Main Finance. Der FinTechRat wird das Ministerium zu Fragen der digitalen Finanztechnologie, insbesondere zu (informations-) technologischen Entwicklungen, ihren Potentialen sowie zu Chancen und Risiken beraten.

FS Start-up Night

Junge Finance Talente und FinTechs, das passt gut zusammen – dachte sich wohl die Frankfurt School of Finance & Management und veranstaltete am 16. März 2017 die erste FS Start-up Night. Sie sollte Recht behalten: mehr als 400 Gäste stürmten den Campus der Frankfurt School, um mehr über die rund 50 anwesenden Startups und FinTechs zu erfahren. Die Veranstaltung startete mit einer Panel-Diskussion über individuelle Wege in Startups. Von ihren Erfahrungen berichteten Chris Bartz, FS Alumnus, CEO und Mitbegründer von Elinvar sowie früherer Venture Partner des FinLeaps; Mark Korzilius, Gründer von Farmers Cut und Vapiano; Michael Koch, Leiter Digital Factory & Online/Mobile Banking bei der Deutschen Bank; Stefan Rühle, CEO und Gründer der Talentschmiede; und Boris Behringer, Director des Porsche Digital Lab in Berlin. Im Anschluss konnten die Studierenden während eines Get-Togethers mehr über Einstiegsmöglichkeiten bei Startups erfahren. „Die Veranstaltung ist eine großartige Möglichkeit, Frankfurt als Startup-und FinTech-Hub zu präsentieren“, so ein Besucher.

Frankfurt FinTech Report #5 – Frankfurt FinTech goes global!

Südkorea, Hong Kong, Norwegen und Holland – auch im ersten Quartal 2017 pflegte Frankfurt Main Finance seine Beziehungen zu FinTechs weltweit. Im Januar besuchte eine Delegation FinTech-Veranstaltungen in Busan und Hong Kong und im Februar wurden erste Bande mit der norwegischen FinTech-Szene geknüpft und die zwischen Frankfurt und Holland FinTech gefestigt.

FMF-Delegationsreise nach Südkorea und Hongkong im Januar

Unter der Führung von Herrn Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance (FMF) reiste vom 11. bis zum 19. Januar eine von FMF organisierte FinTech-Delegation nach Südkorea und Hong Kong. Die FMF-Mitglieder Techfluence, Frankfurt School of Finance & Management und Peermatch waren mit Vertretern dabei.

In Seoul nahm die Delegation am Korea-Germany Global Fintech & Blockchain Symposium in der National Assembly teil. Dabei stand bei der nach 2014 und 2016 nun dritten FMF-Delegationsreise nach Südkorea auch wieder ein Treffen mit Chairman Kim Jung-Hoon auf dem Programm, dem Vorsitzenden des Policy-Komitees des koreanischen Parlaments.

Nach einem Besuch bei der Dayli Financial Group, einem der führenden koreanischen FinTech-Unternehmen, ging es weiter nach Busan. Mit Busan hat FMF in 2013 ein erstes Abkommen zu einer umfassenden Partnerschaft der beiden Finanzplätze unterzeichnet, gefolgt von einem weiteren Abkommen zum Thema FinTech im Januar 2016. Auf dem dortigen Korea-Germany Fintech Roundtable konnten sich dort deutsche und koreanische FinTech-Unternehmen kennenlernen und intensiv austauschen.

In Hongkong nahm die Delegation am Asian Financial Forum teil, auf dem FMF gemeinsam mit der FrankfurtRheinMain GmbH und Hessen Trade & Invest mit einem Gemeinschaftsstand vertreten war, um im Brexit-Kontext Interesse bei asiatischen Finanzdienstleistern, insbesondere FinTechs, für den Standort Frankfurt zu wecken.

Beim Fintech O2O International Fintech Pitch Evening in Cyberport, dem staatlichen Tech-Zentrum Hongkongs mit über 30.000 qm Fläche für FinTechs und andere Tech-Unternehmen, konnte die Delegation die FinTech-Szene in Hongkong zum ersten Mal hautnah erleben. Diese, wie auch viele weitere Veranstaltungen, waren Teil der startmeup.HK-Woche, konzipiert von der Hongkonger Regierung in Zusammenarbeit mit Invest.HK zur Förderung der lokalen Startup-Szene.

Am nächsten Tagen beim AFF Deal Flow trafen sich FinTech-Unternehmen zu bilateralen Gesprächen mit möglichen Investoren. Auch Delegationsteilnehmer machten davon ausgiebig Gebrauch.

Nach weiteren Terminen mit FinTech-Unternehmen, der Hong Kong Monetary Authority als Aufsichtsbehörde und FinTech-Zentren in Hongkong waren dann die Next Money FinTech Finals 2017 für die meisten Delegationsteilnehmer der Höhepunkt der Reise. Die Next Money FinTech Finals gehören zu den Top 10-FinTech-Veranstaltungen weltweit. Die 24 Sieger der Vorausscheidungen in verschiedensten Städten in Asien und auf anderen Kontinenten trafen sich in Hongkong zum Finale. Sieger wurde das FinTech-Unternehmen Ayannah von den Philippinen.

Koreanisch-Deutsche Zusammenarbeit im Bereich Blockchain

Beim Korea-Germany Global Fintech & Blockchain Symposium am 12.01.2017 in Seoul wurde zwischen dem Global FinTech Research Institute in Seoul, der Korean Society of Blockchain und FMF ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, welches den Weg zu einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Korea und Deutschland beim Thema Blockchain bereiten soll. Ziel ist es, eine umfassende Blockchain-Allianz ins Leben zu rufen, die sich zukünftigen Themen wie Standardisierung zur grenzüberschreitenden Nutzung von Blockchain-Anwendungen widmen soll. Ein erstes Treffen einer zwischenstaatlichen Blockchain-Arbeitsgruppe, die zurzeit 30 Mitglieder aus Korea und ganz Deutschland umfasst – plus Beobachter der BaFin und der Bundesbank, ist für den 07.04.2017 in München geplant.

Bei Interesse an einer Mitarbeit bitten wir auf die Geschäftsstelle zuzugehen – Ansprechpartner für dieses Thema ist Dr. Jochen Biedermann.

Besuch einer norwegischen Delegation zum Thema FinTech

Seit dem vergangenen Jahr pflegt FMF einen engen Austausch mit der Königlich Norwegische Botschaft in Berlin zum Thema FinTech. Auf Vermittlung der Botschaft und FMF besuchte am 01.02.2017 eine norwegische Delegation mit Vertretern von Innovation Norway, der Norwegian Tech Industry Association, der Botschaft, des Außenministeriums und der Tøyen Startup Village. Bei einer Veranstaltung im Deutschen Börse FinTech Hub im Sandweg traf sich die Delegation mit Vertretern Frankfurter FinTech-Unternehmen. Beide Seiten möchten den Austausch im Laufe des Jahres mit weiteren Veranstaltungen fortsetzen.

Money2020-Veranstaltung

In enger Partnerschaft mit Holland FinTech, dem niederländischen Verband der FinTech-Unternehmen, hatte FMF bereits im November vergangenen Jahres erfolgreich zwei FinTech-Matchmaking-Veranstaltungen in Amsterdam und Frankfurt organisiert.

Ein weiteres Treffen in Frankfurt am 08.02.2017 im Tech Quartier stand im Zeichen einer europäischen Roadshow der Money 20/20 und wurde neben FMF und Holland FinTech dankenswerterweise auch wieder von der ING DiBa unterstützt. Nach einer Begrüßung durch alle beteiligten Partner ging es bei einem hochrangig besetzten Panel um die Auswirkungen der bevorstehenden PSD2.

Sofern Sie Interesse haben, sich an ähnlichen internationalen Veranstaltungen zu beteiligen, sprechen Sie bitte Dr. Jochen Biedermann in der Geschäftsstelle an.

Frankfurt Main Finance besucht israelische FinTechs

Israel verfügt über einen starken FinTech-Sektor. Zeit für Frankfurt Main Finance, diesen genau kennenzulernen und Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem Finanzplatz sowie deutschen und israelischen FinTechs zu erkunden. Das übernimmt der FinTech-Experte von Frankfurt am Main Finance Dr. Jochen Biedermann im Rahmen der Veranstaltung „Tel Aviv- Frankfurt FinTech Summit“, die am 21. März im Rahmen der Israel-Delegationsreise des Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann stattfinden wird. Vorab beantwortet er Fragen zum FinTech-Standort Israel und die Ziele seines Besuches vor Ort. Interessierte deutsche FinTechs sind eingeladen, ihn im Herbst bei einer weiteren Delegationsreise nach Israel zu begleiten.

 

Herr Biedermann, als Frankfurter denkt man bei FinTech-Standorten nicht in aller erster Linie an Tel Aviv. Wie ist das israelische FinTech-Segment denn tatsächlich aufgebaut?

Israel ist sehr technologiestark. Hier sammeln sich ein großes Hightech- Know-how und in diesen Themen gut ausgebildete Fachkräfte. Besonders das Cybersecurity-Segment ist in Israel hoch entwickelt und genießt einen äußerst guten Ruf. Das unterstützt auch den FinTech-Sektor, da es hier viele Schnittstellen gibt. Außerdem ist Israel ein sehr kleines Land. Das heißt, dass die dort ansässigen Unternehmen exportorientiert agieren und sehr schnell ins Ausland expandieren. Zusammenfassend lässt sich Israel als Tech-Powerhouse wie auch als Startup-Nation beschreiben.

 

Welche Anknüpfungspunkte sehen Sie zwischen den FinTech-Standorten Frankfurt und Tel Aviv?

Wie bereits erwähnt, expandieren israelische FinTechs sehr schnell ins Ausland. Für uns ist es deshalb eine willkommene Möglichkeit, den Finanzplatz Frankfurt und seine FinTech-Branche vorzustellen. Auch im Rhein-Main-Gebiet befindet sich ein großes Cluster für Cybersecurity. Als Beispiele seien hier das Fraunhofer-Institut SIT wie auch das Center for Research in Security and Privacy (CRISP) in Darmstadt angeführt. Israelische FinTechs finden somit hier auch die gewohnte Infrastruktur vor. Darüber hinaus wollen wir natürlich auch die Internationalisierung unserer heimischen FinTechs vorantreiben. Unser Partner Accelerator Frankfurt und sein Gründer Ram Shoham sind in Israel bereits gut vernetzt. Nun wollen wir das auch für den Finanzplatz Frankfurt insgesamt etablieren.

 

Sind weitere Kooperationen zwischen Frankfurt und Tel Aviv geplant?

Wir kooperieren im FinTech-Bereich bereits seit Jahren erfolgreich mit Südkorea, Hongkong,Holland sowie Norwegen und haben auch mit Israel bereits zwei gemeinsame Veranstaltungen in Frankfurt Rhein-Main durchgeführt.

Für Herbst ist bereits eine weitere Reise nach Israel geplant, gemeinsam mit deutschen FinTechs. Interessierte FinTechs sind herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden, wenn Interesse besteht, mit uns nach Tel Aviv zu reisen.

FinTech Breakfast mit Invest Hong Kong

Am 23. Januar 2017 luden Vertreter des neugegründeten FinTech Sector Teams von Invest Hong Kong gemeinsam mit Frankfurt Main Finance Vertreter der FinTech Community zu einem Breakfast Meeting.  Auf der Agenda standen neben einem Überblick über die Fintech Szene in Hong Kong u.a. Informationen zu Markteintritt und Unternehmensgründung.

Die Vertreter von Invest Hong Kong,  Charles d´Haussy (Leiter Fintech in Hong Kong) und Thorsten Terweiden (Manager Fintech in London), erläuterten den interessierten Gästen ihr Unterstützungsangebot, das neben der Beratung bei Visumsanträgen, Suche von Büroräumlichkeiten und geeignetem Personal auch Informationen zu relevanten Branchennetzwerken und Kontakte zu Serviceprovidern umfasst. Die Organisation bietet zudem PR und Marketingunterstützung beim Launch oder Expansion innerhalb des Netzwerkes.

Weitere Details stehen in der Präsentation zum Vortrag zum Download bereit: IHK_Fintech_Europe_Jan 2017

 

 

Frankfurt FinTech Report #4

Gemeinsamer Blockchain-Prototyp von Deutscher Bundesbank und Deutscher Börse

Deutsche Bundesbank und Deutsche Börse präsentierten gemeinsam einen funktionalen Prototyp einer auf Blockchain-Technologie basierenden Wertpapierabwicklung. Der innovative Prototyp wurde so konzipiert, dass er technisch die Zug-um-Zug-Abwicklung von Wertpapieren gegen zentral ausgegebene digitale Werteinheiten sowie reine Werteinheiten- und Wertpapiertransfers ermöglicht. Zudem kann er einfache Kapitalmaßnahmen abwickeln, zum Beispiel die Zinszahlung für Wertpapiere und die Rückzahlung bei Fälligkeit eines Wertpapieres.

In den nächsten Monaten planen Deutsche Bundesbank und Deutsche Börse eine Weiterentwicklung des Prototyps mit dem Ziel, die technische Performance sowie die Skalierbarkeit dieser Art von Blockchain-basierter Anwendung analysieren zu können.

„Zusammen mit der Deutschen Bundesbank adressieren wir innovativ und kreativ die potenziellen technologischen Chancen für den Finanzsektor. Wir arbeiten mit Hochdruck weiter, um mögliche Effizienzgewinne der Blockchain-Technologie heben zu können und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken zu verstehen und zu minimieren“, fügte Carsten Kengeter, CEO der Deutsche Börse AG, hinzu.

DVFA bietet Fit & Proper Training for FinTechs

Die DVFA stellte einen neuen Trainingskurs speziell für FinTechs vor. Das „Fit & Proper“- Training zielt darauf ab, Mitarbeitern und Managern von FinTech-Unternehmen aus Sicht der Marktaufsicht ausreichende Expertise und Kompetenz zugänglich zu machen. Thematisch umfasst das Training Finanzmärkte, Regulation, Governance und Controlling sowie Strategisches Management. Der Kurs findet ausschließlich digital statt, dauert etwa 25 Stunden und wird am 27. Januar 2017 beginnen. Nach erfolgreichem Abschluss des Trainings sowie einer 90-minütigen Prüfung erhalten die Teilnehmer ein Certificate in Financial Markets Competence.

Eröffnung des Frankfurter FinTech Quartiers

Am 17. November feierte die Frankfurter FinTech Community die Eröffnung des neuen FinTech Hubs, Tech Quartier, welches in Kürze einige der innovativsten Start-ups der Region beheimaten wird. Momentan verfügt das Pollux bereits über 120 Arbeitsplätze und eine Erweiterung in den zweiten Stock ist bereits in Planung. Bei der offiziellen Eröffnung erklärte Tech-Quartier-Geschäftsführer Dr. Sebastian Schäfer: „Wir bieten nun erstmals auch in Frankfurt ausländischen FinTechs und Start-ups eine attraktive Anlaufstelle, um das Deutschlandgeschäft zu starten und den europäischen Markteintritt vorzubereiten.“ Die Eröffnung des Tech Quartiers bildet den krönenden Abschluss fast eines Jahres gemeinsamer Arbeit des Hessischen Wirtschaftsministeriums sowie des FinTech Dialogue Forums, das von Frankfurt Main Finance initiiert wurde. Finanziell unterstützt wird das Tech Quartier zudem von einer Reihe großer Banken und Unternehmensberatungen. Zu den Platin-Sponsoren zählen Commerzbank, Deutsche Bank, Deutsche Börse, DZ Bank, Helaba und ING-BiBa. Gold Sponsoren sind Sparda-Bank Hessen, Allen & Overy, EY, KPMG und PWC.

FinTech Matchmaking

FinTech Matchmaking mit Holland FinTech

Nach einer erfolgreichen Auftakt-Veranstaltung in Amsterdam veranstalteten Holland FinTech und Frankfurt Main Finance ein zweites FinTech Matchmaking Event, mit dem Ziel Engangement und Unterstützung von Fintech Unternehmen zu bündeln. Sowohl in den Niederlanden als auch in Frakfurt bestehen dynamische FinTech Szenen, wodurch ideale Voraussetzungen für eine Partnerschaft und internationalen Austausch zwischen den beiden Nachbarn gegeben sind. Zu den größten Herausforderungen für junge Start-up Unternehmen zählen Sichtbarkeit sowie die Expansion über den heimischen Markt hinaus. In diesem Zusammenhang ermöglichte das erfolgreiche Matchmaking Event nicht nur den Austausch zwischen den beteiligten Unternehmern, sondern stellte auch die Verbindung zu potenziellen Kooperationspartnern und Investoren her.

Am 25. November 2016 versammelten sich mehr als 80 Teilnehmer im Frankfurter Büro der ING-Diba, die als Sponsor des FinTech Matchmaking Events fungierte, um Pitches von 18 niederländischen und deutschen FinTechs zu verfolgen. „Innovationen entstehen, wo die Besten und Kreativsten zusammenkommen und voneinander lernen. Daher unterstützen wir sehr gerne die Veranstaltung und freuen und auf den Austausch“, so Željko Kaurin, Mitglied des Vorstands der ING-DiBa. Neben der ING-DiBa war auch Hessen Trade & Invest Sponsor der Veranstaltung. Zwischen die zwei Pitche-Runden stand für die Gruppe zudem eine Führung durch den neu eröffnete FinTech Hub, Tech Quartier, sowie ein Treffen mit dessen Direktor Dr. Sebastian Schäfer auf dem Programm. Das Tech Quartier ist eine bedeutende Entwicklung für das Frankfurter Ökosystem, welches die Attraktivität des Finanzplatzes Frankfurt für FinTechs weiter steigern soll.

Mitgründer und einer der Geschäftsführer des Frankfurter Robo Advisors Vaamo, Oliver Vins, welcher in einem der Pitches dem Publikum sein Unternehmen vorstellte, verwies auf die Bedeutung solcher Events für das lokale FinTech Ökosystem, indem er erklärte: „Es ist immer wieder toll zu sehen, welche Möglichkeiten sich FinTech-Unternehmen in Frankfurt bieten, auch internationale Anknüpfungspunkte zu schaffen. Dies ist eines der Gründe, warum sich Frankfurt als Standort für FinTechs so hervorragend eignet.“ Vins drückte seine Freude über das stetige Wachstum des Frankfurter Ökosystem und die zunehmende Kooperation mit anderen Ländern aus. „Dazu tragen vor allem Veranstaltungen wie das FinTech Matchmaking bei, die diesen Austausch stetig vorantreiben und immer interessanten Input liefern können. Wir freuen uns, dass solche Formate zunehmend stattfinden und wir Teil der Veranstaltung sein durften.“

Aufgrund des außerordentlich positiven Feedbacks aller Beteiligten planen Frankfurt Main Finance und Holland FinTech schon jetzt eine Fortsetzung der Veranstaltungsserie für 2017. Frankfurt Main Finance legt in seinem Engagement für den Finanzplatz und FinTechs einen starken Fokus auf den Aufbau von Partnerschaften sowie die Kooperation mit anderen Finanzzentren, in deren Rahmen gemeinsam ausgerichteten FinTech Events eine zunehmend größere Rolle zukommt. Vor diesem Hintergrund sagte Dr. Lutz Raettig, Präsident von Frankfurt Main Finance e.V.: “Viele deutsche FinTech-Unternehmen haben inzwischen ihre Geschäftsmodelle in Deutschland erfolgreich etabliert und stehen vor dem Schritt ins Ausland. Seitens Frankfurt Main Finance unterstützen wir dies auf Basis unserer langjährigen vertrauensvollen Partnerschaften mit führenden internationalen Finanzzentren, und positionieren uns dabei auch als hochattraktiver Standort für ausländische FinTech-Unternehmen. Matchmaking-Veranstaltungen wie diese sind dabei eines der Formate, auf die wir setzen.“

Teilnehmende FinTechs