Die EY Start-up Academy: Ein Crash-Kurs für Start-ups im Herzen Frankfurts

EY hat in Kooperation mit der Deutschen Börse und dem TechQuartier in Frankfurt die EY Start-up Academy gegründet. Mit der Academy möchte EY Tech- oder FinTech Start-ups in ihrer Gründungsphase unterstützen und einen Beitrag zum Wachstum des Start-up-Ökosystems leisten.

In einem 12-wöchigen Crashkurs mit über 30 Veranstaltungen – zwei bis drei pro Woche – erhalten die Unternehmensgründer wichtige Informationen rund um die Gestaltung von Finanzierungsrunden,  sowie zu finanziellen, rechtlichen und steuerlichen Fragestellungen – eben all das, was für ihr weiteres Wachstum wichtig ist. Dabei stehen den Start-ups nicht nur EY Fachexperten zur Verfügung, sondern auch Investoren, Unternehmen, Banken und erfahrenere Gründer. Am Ende des 12-wöchigen Programms wird das beste Start-up mit dem EY Start-up Academy Award ausgezeichnet.

Das Programm richtet sich an Start-ups in der Gründungsphase, die bereits einen Proof of Concept oder ein Minimum Viable Product besitzen, sich bootstrapped finanziert oder einen Business Angel für sich gewonnen haben und jetzt einen Investor für ihr weiteres Wachstum suchen. Während der zwölf-wöchigen Dauer des Programms stellt das Tech Quartier den teilnehmenden Start-ups jeweils zwei Arbeitsplätze zur Verfügung. Damit können die Start-ups sich auch in das dynamische Ökosystem des TechQuartiers einklinken.

Der Bewerbungsprozess ist bereits gestartet, Deadline ist der 4. August 2017. Mitte September geht es dann richtig los!

Für mehr Informationen gehen Sie auf www.start-up-initiative.ey.com/academy oder www.techquartier.com/programs/ey-startup-academy

Accelerator Frankfurt – zweiter Demo Day ein voller Erfolg

Start-ups aus aller Welt haben am 13. Juli in Frankfurt ihr Unternehmenskonzept vor Investoren und potenziellen Kunden präsentiert. Der Demo Day war der Höhepunkt eines viermonatigen Accelerator-Programms, in dem insgesamt acht Jungunternehmen einen straffen Trainingsplan durchlaufen haben.

Accelerator – in der Start-up-Szene ist das längst ein gängiger Begriff. Dahinter verbergen sich zumeist Institutionen, die junge Entrepreneure unterstützen und durch intensives Coaching deren Entwicklungsprozess stark beschleunigen wollen. „Mut alleine genügt nicht, es braucht auch ein hundertprozentiges Engagement“, erklärt Ram Shoham, Gründer des Accelerator Frankfurt. Folglich ist das Programm, das Gründern hier geboten wird, enorm anspruchsvoll. Von Recht- und Steuerfragen über Finanzierung, Kommunikation und digitales Marketing bis hin zur Strategieplanung – in mehr als 200 Beratungsstunden werden aussichtsreiche Geschäftsideen so ausgearbeitet, dass sie reif sind zur Präsentation vor Investoren und potenziellen Kunden. Wofür Start-ups normalerweise etwa zwei Jahre brauchen, kann hier in nur vier Monaten geschafft werden.


Internationale Start-ups präsentieren ihr Konzept vor Investoren und potenziellen Kunden

Den jungen Unternehmern wird hierbei einiges abverlangt. Wer den Bewerbungsprozess erfolgreich absolviert hat, kommt nach Frankfurt. Gemeinsam arbeiten alle in einem Open-Space-Büro, sie treffen Mentoren mit viel Erfahrung in den Bereichen Industrie, Start-up, Finanzierung, bekommen einen Lead-Mentor, entwickeln in akribischer Arbeit ihr Konzept. Schließlich will am Ende jedes Unternehmen beim Demo Day punkten.

In Frankfurt ging am 13. Juli das zweite Accelerator-Programm in die finale Runde. Sieben der insgesamt acht Start-ups, Adjesty (Adtech, Israel), Aeroplan (Insurtech, Israel), AsiaFundManagers  (Fintech,Germany), EcoKraft (Fintech, Germany), Norma (Cybersecurity, Korea), Smart Mile Solutions (Smart Cities, Netherlands) and Travel to Live (Traveltech, Canada/Sweden), haben ihren Pitch erfolgreich gemeistert. Daneben präsentierten sich drei Start-ups aus den VABN, einem Frankfurter Gemeinschaftsbüro für Gründer. Die vielen internationalen Start-ups beim Demo Day unterstreichen, dass Frankfurt ein attraktiver Standort für aufstrebende Gründer aus aller Welt ist. Groß war auch das Interesse auf Teilnehmerseite: Rund 200 waren dabei – darunter viele Investoren auch aus dem Ausland, beispielsweise Venture-Capital-Geber aus Israel, sowie Vertreter des hessischen Wirtschaftsministeriums und der Wirtschaftsförderung.


Mehr Infos zum Accelerator Day

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Darüber freut sich der Accelerator-Founder Shoham, der gemeinsam mit Co-Founder Maria Pennanen mit großem Enthusiasmus für dieses Programm arbeitet. Er hat durch die Veranstaltung geführt, zusammen mit Prof. Elmar Schütz, dem Leiter des VABN und Co-Veranstalter. Großes Interesse unter den Teilnehmern fand auch die Keynote von Björn Weigel, dem Autor von „The Innovation Illusion“.

Das nächste Accelerator-Programm startet am 25. September 2017. Hier finden Interessenten alle Informationen zum Bewerbungsprozess.

Bildnachweis: Jochen Biedermann, Accelerator Frankfurt

FinTech Money Map: Frankfurt holt bei FinTechs auf

In Frankfurt haben sich heute mehr als doppelt so viele Start-ups angesiedelt, wie im Jahr 2014. Damit kann die Bankenstadt am Main deutschlandweit das größte Wachstum aufweisen.

Obwohl jahrelang fast alle FinTechs Berlin als Standort vorgezogen haben, holt Frankfurt inzwischen auf, wie das Portal Internet World Business berichtet. Den Grund hierfür sehen Experten im verstärkten Engagement und der Unterstützung für die Start-up-Unternehmen. „Frankfurt investiert sehr viel, nicht nur staatlich, sondern vor allem auch privat“, sagt zum Beispiel Remigiusz Smolinski, Innovationsexperte bei der Commerzbank-Tochter Comdirect. Peter Barkow, dessen Beratungsfirma die Datenbank FinTech Money Map erstellt, fügt hinzu: „Die Bankenbranche war lange sehr träge.“ Dies sei der Grund, warum jahrelang fast alle FinTechs nach Berlin gegangen seien. „Das Ökosystem hat sich in Frankfurt erst kürzlich gebildet.“

Als zentrale Anlaufstelle und Knotenpunkt für die FinTech-Szene gilt inzwischen das landesgestützte TechQuartier.

DVFA FinTech Forum – FinTechs treffen auf Investment Professionals

Bereits zum sechsten Mal hatten ausgewählte FinTechs beim DFVA FinTech Forum die Möglichkeit, sich und ihre Geschäftsmodelle etablierten Investment Professionals vorzustellen. Breit vertreten waren Start-ups aus der Region Frankfurt Rhein-Main mit AsiaFundManagers, Catana Capital, Firamis, Ginmon und Giromatch. Neben dem Münchener Unternehmen NDGIT waren auch drei FinTechs aus dem europäischen Ausland vertreten – contovista, FundApps und Otly. Die hohe Zahl an Frankfurter FinTechs unterstreicht die große Bedeutung der Region für die gesamte Industrie. „Wir freuen uns mit dem DVFA FinTech Forum eine Plattform geschaffen zu haben, die Start-ups und Investment Professionals zusammenbringt“ sagt Ralf Frank, Geschäftsführer der DVFA.

Neben diesen Contests gab es außerdem zahlreiche Fachvorträge: Hans-Christian Boos, CEO und Gründer von Arago, einem der führenden Experten weltweit im Bereich künstlicher Intelligenz, sprach über den Nutzen künstlicher Intelligenz in der Finanzindustrie. Außerdem betonte Dr. Sebastian Schaefer, Geschäftsführer der FinTech Community Frankfurt, in seiner Rede über die Region Frankfurt Rhein Main, die hohe Bedeutung des Standortes für Europa. In der Tat bietet Frankfurt am Main vielfältige Möglichkeiten für aufstrebende Fintechs. Zahlreiche Acceleratoren FinTech Hub der Deutschen Börse, der Unibator der Goethe Universität, Accelerator Frankfurt, Main Incubator, FinTech Headquarter, die Digitalfabrik der Deutschen Bank, das Tech Quartier, das FinTech Lab sowie VABN bieten idealen Raum für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Das DVFA FinTech Forum ist nur eine von zahlreichen Veranstaltungen in der Rhein-Main Region, die den Austausch zwischen jungen Fintechs und Investment Professionals fördert. Der Standort Frankfurt ist einer der wichtigsten europäischen Finanzplätze mit stark wachsender Bedeutung im Bereich der Finanztechnologie. Etwa 80 Fintechs sind in der Region Frankfurt Rhein-Main ansässig, die Anzahl wächst stetig. Neben Frankfurt Main Finance (FMF) gehören Bird & Bird sowie die FMF-Mitglieder Techfluence und Oliver Wyman zu den Initatoren des DVFA FinTech Forum.

Wer sagt was zu welchem Wertpapier?

Fintech 2.0: Das junge Finanzdienstleitungsunternehmen Catana Capital GmbH setzt auf innovative Geldanlage auf der Grundlage von Big Data und künstlicher Intelligenz.

Erstmals hat es ein Unternehmen gewagt und auch geschafft, die gesamte Wertschöpfungskette einer wirklich automatisierten Vermögensverwaltung – vom Einsammeln der Daten über die Auswertung bis hin zur automatisierten Orderausführung – abzubilden und daraus einen robusten, risikooptimierten Vermögensverwaltungsansatz zu bauen. Für dieses vielversprechende Geschäftsmodell erhielt die Catana Capital GmbH im April 2017 den von Business Angels Frankfurt/Rhein-Main, Frankfurt Main Finance und der WM Gruppe verliehenen FintechGermany Award in der Kategorie Seed/Early Stage. „Zwar gibt es Wettbewerber, die Teile der Wertschöpfungskette einer automatisierten Vermögensverwaltung ebenfalls anbieten oder nutzen, aber eben nicht den gesamten Prozess“, sagt Bastian Lechner, Geschäftsführer und Gründer von Catana. „Deshalb freuen wir uns, dass die Jury der FintechGermany Awards dieses Potenzial und den Innovations-Charakter erkannt hat.“

Informationen optimal verarbeiten

Das Start-up ist ein nach § 32 KWG lizenziertes Finanzdienstleistungsinstitut, wurde im August 2015 gegründet und ist der weltweit erste Vermögensverwalter, der vollständig auf Big Data und künstliche Intelligenz setzt. „Diese Art der Datennutzung ist die Grundlage dafür, dass Informationen im Wettbewerbsvergleich deutlich besser identifiziert oder Informationen in den Investmentprozess einbezogen werden können, die anderen Anbietern unter Umständen ganz verborgen bleiben“, erklärt Bastian Lechner den Ansatz des jungen Unternehmens und zieht ein erstes Fazit: „Catanas Handelsstrategie ist aufgrund der Kombination von Millionen Meinungen und Nachrichten sowie der Einbettung in einen ganzheitlichen Prozess traditionellen Anlageformen überlegen.“

Das System lernt dazu

Als Basis für jede Anlageentscheidung werden laut Lechner Internetdaten in sechs Ländern automatisiert gesammelt, gefiltert, gewichtet und mit historischen Kursmustern abgeglichen. Pro Tag werden so via Sprach- und Texterkennung in Echtzeit mehrere hunderttausend kapitalmarktbezogene Nachrichten ausgewertet – das entspricht pro Monat circa zwei Terrabyte an Informationen oder sieben Informationen pro Sekunde – und knapp 30.000 Titel beobachtet, darunter auch Währungen und Rohstoffe. Die Schlüsselfrage, um das Signal in der Richtung und Stärke zu kategorisieren, lautet: Wer sagt was zu welchem Wertpapier? Das System vergibt jedem Titel auf Basis dieser gesammelten Daten ein vorläufiges positives oder negatives Signal. Bevor daraus jedoch eine Handelsentscheidung entsteht, analysiert es im Sinne einer künstlichen Intelligenz, wie sich das Wertpapier in der Vergangenheit bei einem ähnlichen Stimmungsbild entwickelt hat. „Das System prüft also, was das Signal für das Wertpapier bedeutet hat. Die getroffenen Entscheidungen und ihre Ergebnisse fließen in die künftigen Anlageempfehlungen mit ein – das System lernt also dazu“, erläutert Lechner. „So werden in einem rein datenbasierten Prozess Kauf- und Verkaufsempfehlungen für deutsche Large-Cap-Aktien und Index-Futures generiert.“

Wachstumschancen nutzen

Die Ursprünge des Fintech-2.0-Unternehmens Catana Capital kommen Lechner zufolge aus zwei Richtungen: Technologie und Veränderungsnotwendigkeit im immer noch sehr traditionellen Asset Management. „Viele Asset Manager gehen zwar davon aus, dass die Nutzung von Big Data helfen könnte, Investmententscheidungen und Renditen zu verbessern. Obwohl es sich bei Big Data und künstlicher Intelligenz um einen Riesenmarkt mit sehr großen Wachstumschancen handelt, gibt es zurzeit jedoch noch so gut wie keine Investment-Strategien, die auf Basis der Auswertung von Big-Data-Informationen und den aus künstlicher Intelligenz abgeleiteten Erkenntnissen umgesetzt werden“, sagt der Experte. Das habe die Catana Capital GmbH zum Anlass genommen, ein darauf basierendes, neuartiges Vermögens-Verwaltungs-Konzept mit stringentem Risikomanagement zu entwickeln. „Zwei Gründer der Catana Capital beschäftigen sich seit knapp zehn Jahren mit der Prognose von Finanzmärkten aus großen Daten-Mengen. Dabei kooperieren wir mit der Stockpulse GmbH aus Bonn, die als Forschungs- und Entwicklungspartner für Catana agiert“, so Lechner.

Frankfurt bietet attraktive Bedingungen

Als Unternehmenssitz hat die Catana Capital GmbH Frankfurt am Main gewählt. „Der Finanzplatz Frankfurt bietet attraktive Arbeits- und Lebensbedingungen. Gleichzeitig verfügt er über eine hervorragende Infrastruktur und ermöglicht die enge Verzahnung mit traditionellen Anbietern“, lautet die Begründung von Lechner. Außerdem ist er überzeugt, dass die aktuellen Entwicklungen rund um den Brexit die Bedeutung des Finanzplatzes weiter stärken werden. Weitere Pluspunkte bieten seiner Ansicht nach verschiedene Förderprogramme der Stadt oder des Landes sowie eine aktive und sich stetig entwickelnde FinTech-Community mit idealen Vernetzungsmöglichkeiten.

Nach Meinung von Lechner besteht für junge Start-ups dann Potenzial, wenn ihr Produkt oder ihre Dienstleitung tatsächlich absolut neu, besser und/oder günstiger ist als ähnliche Produkte. Gleichzeitig sollte ein großer Markt und Kundenbedarf bestehen. „Entscheidend ist zusätzlich, dass das Team komplementär aufgestellt ist. Neben der unternehmerischen Teamstärke ist auch eine gewisse mentale Stärke wichtig, um bei potenziellen temporären Niederlagen den positiven Glauben an den Erfolg des Unternehmens nicht aus den Augen zu verlieren und mutig seine Ziele weiter zu verfolgen“, rät Lechner.

Potential für weiteres Wachstum der Deutschen-Start-up-Szene

Die deutsche Start-up-Szene hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt. Allerdings bleibt im internationalen Vergleich mit Israel, dem Vereinigten Königreich und Kalifornien weiter Raum  zur Verbesserung von Gründergeist und Rahmenbedingungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine EY-Studie, die in Kooperation mit der Deutschen Börse zu der Attraktivität von Start-up Ökosystemen, erstellt wurde. Luft nach oben gibt es insbesondere bei den regulatorischen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Gleichzeitig loben die Autoren das Potential für künftiges Wachstum und Fortschritte, sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingung in Deutschland. Deutschland und insbesondere die Region Frankfurt Rhein-Main punktet mit guter Infrastruktur und moderaten Immobilienpreisen.

Besonders positiv wird das Vorantreiben der Digitalisierung der Finanzbranche am Finanzplatzt Frankfurt am Main erwähnt. Insgesamt sieben Inkubatoren in der Region Rhein-Main (FinTech Hub der Deutschen Börse, Unibator der Goethe Universität, Accelerator Frankfurt, Main Incubator, FinTech Headquarter, Digitalfabrik der Deutschen Bank, Tech Quartier, FinTech Lab VABN) fördern die Entwicklung noch junger Fintechs und deren Geschäftsideen. Als einen Anreiz für die Verbesserung der Fintechszene in Deutschland schlägt die Studie den Ausbau von Co-Working-Büroräume vor. Auch hier geht der Finanzplatz Frankfurt bereits mit guten Beispiel voran: Der Inkubator Tech Quartier beispielsweise bietet Arbeitsraum für Fintechs jeglicher Größe. Business Angels FrankfurtRheinMain – mit rund 100 Business Angels Deutschlands größte Organisation – bringt Start-ups mit Business Angels zusammen.

Lobend erwähnt wird in der Studie außerdem die „Digital Hub Initiative“ der Bundesregierung. Im Rahmen dieser Initiative zur Stärkung Deutschlands als führende Industrienation zeichnete die Bundesregierung im November 2016 den Finanzplatz Frankfurt als Digital Hub für FinTechs und Finanzdienstleistung aus. Der Finanzplatz Frankfurt bietet also zahlreiche Möglichkeiten für aufstrebende Fintechs.

„Unser Geschäftsmodell ist momentan einzigartig und skalierbar“

Jung, dynamisch und clever – der Versicherungsmanager Clark erhielt bei der Verleihung der FinTechGermany Awards in der Kategorie „Insurtech“ den Sonderpreis. Chris Lodde, Co-Founder und Chief Marketing Officer von Clark, erklärt im Interview, wie wichtig Kundenzufriedenheit ist, welche spannenden Entwicklungen auf dem FinTech-Markt anstehen und warum Auszeichnungen Rückendwind bieten.

Herr Lodde, bei der Auswahl der Preisträger haben die Juroren insbesondere auf Finanzierbarkeit und Skalierbarkeit des Geschäfts sowie Perspektiven für einen Börsengang oder Verkauf geachtet. Was hat Clark in diesen Punkten besser gemacht als die Wettbewerber?

Chris Lodde: Clark ist extrem innovativ und überzeugt mit dem ersten Robo-Advisor für Versicherungen Kunden und Investoren. Das ist momentan einzigartig und skalierbar. Unsere Mitarbeiterzahl ist in den letzten zwölf Monaten um den Faktor drei gestiegen. Gleichzeitig ist das von uns verwaltete Prämienvolumen um das 90-fache gewachsen. Das zeigt die Skalierbarkeit unseres Produkts, was nur aufgrund unseres technologiebasierten Ansatzes möglich ist.

Versicherungen sind in Deutschland ein riesiger Markt, der bis vor kurzem noch nahezu komplett offline stattgefunden hat. Gleichzeitig ist die Kundenzufriedenheit in diesem Segment sehr niedrig. Zeichnen sich hier Veränderungen ab?

Lodde: Die Kundenzufriedenheit hat in den letzten Jahren weiter kontinuierlich abgenommen. Nur ein Drittel der Deutschen sind mit ihrer Versicherungssituation zufrieden. Andere Branchen müssten bei solchen Zufriedenheitswerten um Ihre Existenz fürchten. Hier setzt unser Service an und schafft Übersicht und Transparenz bei der Versicherungssituation unserer Kunden.

Ihre Kunden sind also zufrieden mit Angebot und Service bei Clark?

Lodde: Mit Clark braucht sich niemand mehr mit viel Aufwand selbst um seine Versicherungen zu kümmern – das kommt bei unseren Kunden an und sorgt für hohe Zufriedenheitswerte und Zuspruch.

Der FinTech-Markt blickt inzwischen auf die zweite und dritte Generation an Lösungen. Welche Entwicklungen sind aus Ihrer Sicht besonders spannend?

Lodde: Spannend wird sein, wie Themen wie Big Data und künstliche Intelligenz die Versicherungsbranche in den nächsten Jahren aufwirbeln werden.

Clark sitzt in Frankfurt und gilt als Lokalmatador. Welche Vorteile bietet dieser Standort?

Lodde: Frankfurt bietet Nähe zu möglichen Kooperationspartnern durch die große Anzahl an Banken. Mittlerweile entwickelt sich auch die Startup-Szene in Schritten vorwärts.

Die FinTechGermany Awards wurden zum zweiten Mal verliehen. Wie wichtig sind solche Initiativen für junge Start-ups?

Lodde: Auszeichnungen helfen in der Außendarstellung und sind insbesondere auch für die Mitarbeiter ein Motivationsfaktor. Zudem können ausgezeichnete Start-ups Investoren auf sich aufmerksam machen.

 

Die FinTechGermany Awards wurden am 26. April 2017 zum zweiten Mal in Folge von Business Angels Frankfurt/Rhein-Main, Frankfurt Main Finance und der WM Gruppe, die auch die Börsen-Zeitung herausgibt, verliehen. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Frankfurt Finance Summit 2017 statt. Den Abend in Bildern können Sie hier verfolgen.

FinTech ecosystem

Willkommen in Frankfurt – Deutschlands führendes FinTech-Ökosystem

Die vielen Qualitäten des FinTech-Ökosystems der Rhein-Main-Region kurz und knapp beleuchtet – dass bietet die neue Broschüre von Hessen Trade and Invest, der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen, in Kooperation mit Frankfurt Main Finance und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. „Der digitale Wandel innerhalb der Finanzbranche ist eine Herausforderung, für die wir gewappnet sind“, sagt Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, in der Broschüre. „Die Rhein-Main-Region ist eine Finanzmetropole genauso wie ein Hotspot der Informations- und Kommunikationstechnik. Diese Kombination bietet enormes Potential in der heutigen Welt, in der digitale Technologien zahlreiche Möglichkeiten für völlig neue Geschäftsmodelle liefern. Und genau dieses Potential mobilisieren wir gerade.“

Die Broschüre erklärt, warum der Finanzplatz Frankfurt und Hessen die perfekten Bedingungen für internationale Investoren und FinTech-Start-ups bieten. Neben den zahlreichen Aufsichtsbehörden und Regulierungsagenturen hat der Großraum Frankfurt ausgezeichnete Expertise im immer wichtiger werdenden Bereich der IT-Sicherheit. Im November 2016 zeichnete die deutsche Bundesregierung den Finanzplatz Frankfurt als Digital Hub für FinTechs und Finanzdienstleitungen im Rahmen seiner Initiative zur Stärkung Deutschlands als führende Industrienation aus.

Frankfurt am Main ist bereits Geburtsstätte zahlreicher Fintech-Erfolgsgeschichten. So etwa 360T: Die Devisenplattform wurde 2015 von der Deutschen Börse für 725 Millionen Euro aufgekauft. Auch der in Frankfurt ansässige Robo Advisor Vaamo entwickelte sich in kürzester Zeit aus dem Unibator der Goethe-Universität zu einem wichtigen Partner im B2B-Sektor mit Kooperation mit N26, Santander und 1822direkt.

An den nächsten Erfolgsgeschichten wird bereits in den zahlreichen Inkubatoren gearbeitet. Das Tech Quartier bietet beispielsweise Arbeitsraum für Fintechs jeglicher Größe. In der Broschüre werden die verschiedenen Inkubatoren der Region aufgeführt: das FinTech Hub der Deutschen Börse, der Unibator der Goethe Universität, Accelerator Frankfurt, Main Incubator, FinTech Headquarter, die Digitalfabrik der Deutschen Bank, das Tech Quartier, das FinTech Lab sowie VABN. Fast wöchentlich finden Events zum Thema Fintech statt. Die besten Fintech-Unternehmer werden mit der Golden Garage bei den FinTechGermany Awards ausgezeichnet.

Um mehr über Deutschlands führendes Fintech-Ökosystem im Herzen Europas zu erfahren, können Sie die Broschüre von Hessen Trade and Invest hier herunterladen.

 

FinTechGermany Awards 2017: Fintech-Gründer mit Golden Garage ausgezeichnet

FinTechGermany Awards zum zweiten Mal für sechs vielversprechende Geschäftsmodelle verliehen – Ökosystem in Frankfurt wächst

Im Rahmen des Frankfurt Finance Summit sind am Mittwochabend zum zweiten Mal die FintechGermany Awards verliehen worden. Dabei wurden Start-ups aus sechs Kategorien ausgezeichnet: Im Segment Seed/Early Stage machte Catana Capital das Rennen, Liqid Asset Management hatte im Bereich Late Stage die Nase vorn, und als Gewinner im Growth Stage wurde Raisin mit ihrer Marke Weltsparen ausgezeichnet. Bestes ausländisches Fintech wurde die in Zürich ansässige Centralway Numbrs, den Sonderpreis im Bereich Blockchain erhielt die Berliner Bitbond. In der Kategorie Insurtech wurde Lokalmatador Clark mit dem Sonderpreis ausgezeichnet. Dieser Preis wurde in diesem Jahr wieder von den Business Angels Frankfurt/Rhein-Main, Frankfurt Main Finance und der WM Gruppe, die auch die Börsen-Zeitung herausgibt, vergeben. Alle Start-ups waren mit Gründer und/oder Vorstand im Deutschen Filmmuseum auf der Bühne, um die Preise aus den Händen von Dr. Jens Zinke, Geschäftsführer der WM Gruppe, in Empfang zu nehmen.

Die FintechGermany Awards wurden erstmals im November 2016 anlässlich der Eröffnung des TechQuartiers vergeben. Dieses soll als zentrales Drehkreuz für die Ansiedelung von innovativen Unternehmen in der Region Rhein-Main dienen und hat sich bereits als Treffpunkt für deutsche und internationale Fintechs etabliert. Die damaligen Preisträger waren Scalable Capital, CRX Markets, WebID Solutions und Quantoz. Mit den diesjährigen FinTechGermany Awards wurde die Palette um die Sonderpreise für Insurtech und Blockchain erweitert.

Das von der Bundesregierung als einer von deutschlandweit fünf Knotenpunkten der Digitalisierung („Digital Hubs“) benannte Frankfurt hat in den vergangenen Monaten weiter an Reife und Strahlkraft als wichtiger Bestandteil des Fintech-Ökosystems von Flensburg bis Berchtesgaden gewonnen. Denn während anfangs viele Fintechs von Berlin aus mit auf Privatkunden (B2C) zielenden Geschäftsmodellen ins Rennen gingen, sind inzwischen viele junge Unternehmen auf einen B2B-Kurs umgeschwenkt und suchen verstärkt Kooperationen als Dienstleister von Banken. Damit einhergehend gewinnt die Mainmetropole als Bankenplatz an Attraktivität für Fintechs – selbst aus London wollen sich nun Brexit-bedingt Fintechs in Deutschland ansiedeln, blicken dabei aber in der Regel zuerst nach Berlin.

Skalierbar und exitfähig

Den Gewinnern der FintechGermany Awards soll die Auszeichnung Schwung verleihen bei der weiteren Geschäftsentwicklung. Das Augenmerk bei der Auswahl der Preisträger lag für die Juroren insbesondere darauf, wie gut sich das junge Unternehmen finanzieren lässt, wie leicht das Geschäft skalierbar ist und wie die Perspektiven für einen Exit sind, also für einen Börsengang oder einen Verkauf.

Noch aber sind alle in der „Golden Garage“ damit beschäftigt, zusätzliches Kapital für weiteres Wachstum zu akquirieren. Die im Growth Stage ausgezeichnete Raisin hat seit Gründung 60 Mill. Euro an Eigenkapital eingeworben. Die letzte Finanzierungsrunde der Berliner fand im Januar statt und brachte 30 Mill. Euro ein – eine für deutsche Verhältnisse beachtliche Dimension. Raisin hat als größter deutscher Anbieter in der Depositenvermittlung mehr als 2 Mrd. Euro an Einlagen vermittelt, wobei die Zinsanlagen in der Regel aus dem Ausland stammen.

Mit künstlicher Intelligenz

Die ebenfalls in Berlin ansässige Liqid ist auf digitales Wealth Management spezialisiert, zählt also zu den in Deutschland zahlreichen Robo-Advisern. Allerdings greift das Start-up um Geschäftsführer Christian Schneider-Sickert auf das Vermögensmanagement der Familie Harald Quandt zurück. Zur automatisierten Portfoliosteuerung ist ein zusammen mit den Universitäten in Zürich und St. Gallen entwickelter Algorithmus im Betrieb. Rund 10 Mill. Euro wurden bislang bei Investoren eingesammelt, zuletzt im Februar 4,5 Mill. Euro.

Die im Frankfurter Westend unweit des Palmengartens ansässige Catana Capital sorgte erstmals Mitte 2016 für Aufsehen, als bekannt wurde, dass das Start-up den weltweit ersten Publikumsfonds auflegte, der komplett auf Big Data und künstliche Intelligenz setzt. Eine zweistellige jährliche Rendite unabhängig von den Bewegungen am Aktienmarkt will Geschäftsführer Holger Knauer erzielen. Bei Dax-Produkten kommen dabei Long- und Short-Strategien zum Einsatz.

Mit Centralway Numbrs hat sich im Segment bestes ausländisches Fintech ein Plattformbetreiber für eine Multi-Banking-App durchgesetzt. Norisbank und Postbank zählen zu den Partnern, die ihre Produkte auf Numbrs vertreiben. Bei einer im Februar abgeschlossenen Finanzierungsrunde wurde angeblich eine Bewertung im hohen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich erzielt. Gezeichnet wurden Anteile im Wert von 50 Mill. Euro, Investor ist der Staatsfonds aus Dubai, Investment Corporation of Dubai. Im Gegensatz zur Smartphone-Bank N 26 will Numbrs als Partner und Vertriebsplattform der Banken agieren.

In der Kategorie Blockchain wurde mit Bitbond ein Spezialist für P2P-Kredite ausgezeichnet. Bereits Mitte 2013 gegründet, hatte Bitbond im Herbst 2016 als erstes deutsches Blockchain-Unternehmen eine Lizenz von der BaFin erhalten. Das Besondere: Ausgezahlt werden Kredite in Bitcoin. Knapp 80 000 Nutzer sind registriert, im Februar erhielt Bitbond ein Funding von 1,2 Mill. Euro. Die Jury für den Sonderpreis Blockchain bildeten Philipp Sandner (Frankfurt School of Finance & Management Blockchain Center) und Johannes Clauss (Unternehmer/Investor, CEO, Excon Services).

Blockchain und Insurtech

Der digitale Versicherungsmakler Clark verfügt über eine breite Investorenbasis, zuletzt wurden im Rahmen einer Serie-A-Finanzierung im vergangenen August 13,2 Mill. Euro eingeworben. Da die klassische Assekuranz ihre eigene Digitalisierung nun entschlossen vorantreibt, ist in den vergangenen Monaten reichlich Corporate Venture Capital in den deutschen Insurtech-Sektor geflossen. Marktkenner trauen der von Finleap auf den Weg gebrachten Clark als einem der ersten deutschen Fintechs den Börsengang im neuen Wachstumssegment Scale der Frankfurter Wertpapierbörse zu. Die Jury für den Sonderpreis Insurtech bildeten Markus Petry (Insurance and Finance, Hochschule RheinMain/Wiesbaden Business School), Simon Nörtersheuser (Insurtech-Investor, Co-CEO, Policen Direkt Versicherungsvermittlung GmbH), Mehrdad Piroozram (Unternehmer/Investor, Partner, InsurTech.vc Management GmbH) und Christopher Schmitz (Partner EMEIA Financial Services, EY).

Dieser Artikel wurde am 27. April 2017 auf Seite fünf der Börsen-Zeitung sowie auf deren Webseite veröffentlicht. Der Author ist Björn Godenrath.

Frankfurt FinTech Report #6 – FinTech-Sektor nimmt Fahrt auf

Der Märzen brachte dem FinTech-Sektor Rückenwind: Das Bundesministerium für Finanzen gründete den FinTechRat, Accelerator Frankfurt startete zum zweiten Mal ein viermonatiges Intensivprogramm für aufstrebende Startups und die Frankfurt School trug dazu bei, die Branche mit weiteren Talenten zu füttern. Gewürdigt werden vielversprechende FinTechs im April mit dem FinTechGermany Award.

Schnell bewerben: FinTechGermany Award 2017

FinTechs können sich noch bis zum 13. April für den FinTech Germany Award 2017 bewerben. Gemeinsam mit den Business Angels FrankfurtRheinMain und der WM Gruppe (Börsen-Zeitung) verleiht Frankfurt Main Finance am 26. April 2017 den Award in den Kategorien Seed-/ Early Stage, Late Stage, Growth Stage, bestes ausländisches FinTech auf dem deutschen Markt sowie in den diesjährigen Sonderkategorien Blockchain und Insurtech.
Den Bewerbungsbogen und weitere Details zum Award finden Sie auf der Website des FinTechGermany Awards.

Accelerator Frankfurt startet neues Programm

Für FinTechs in der Seed-/ Early Stage ist Accelerator Frankfurt, Partner von Frankfurt Main Finance, der richtige Ansprechpartner. Der Akzelerator fördert junge Start-ups aus aller Welt mit einem viermonatigen Intensivprogramm. Am 27. März starteten acht Start-ups das ab April beginnende Programm. Aus Isreal nehmen „Adjesty“, AdTech-Unternehmen, „Aeroplan“, Insurtech; „Kensee“, „Proptech“ an dem Programm teil. Hinzu kommen die beiden deutschen FinTechs „AsiaFundManager“ und „EcoKraft“, das Cybersecurity-Startup „Norma“ aus Korea, „Smart Mile Solutions“ aus den Niederlanden und das Traveltech-Unternehmen „Travel to Live“ aus Kanada/ Schweden.

Mit der Hilfe von Mentoren und Beratern werden aus vielversprechenden FinTechs, InsureTechs, PropTechs, RegTechs, Start-ups aus der Cybersecurity-Branche und Web-Unternehmen finanzierungsfähige Unternehmen. Startups aus dem Ausland ziehen für die Dauer des Programms in die Büroräume nach Frankfurt. „Das Programm wäre nicht ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Partner möglich, die uns seit unserer Gründung unterstützen“, so Ram Shoham, Gründer von Accelerator Frankfurt.

Bundesministerium für Finanzen gründet FinTechRat

Der Vormarsch digitaler Finanztechnologien beschäftigt auch das Bundesministerium der Finanzen. Um die damit einhergehenden Veränderungen durch Experten begleiten zu  lassen, hat das Ministerium am 22. März 2017 den FinTechRat ins Leben gerufen. Mitglied des FinTechRats ist neben Vertretern von FinTechs, Banken, Versicherungen und Wissenschaftlern auch Tarek Al-Wazir, Minister im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung und Mitglied des Präsidiums von Frankfurt Main Finance. Der FinTechRat wird das Ministerium zu Fragen der digitalen Finanztechnologie, insbesondere zu (informations-) technologischen Entwicklungen, ihren Potentialen sowie zu Chancen und Risiken beraten.

FS Start-up Night

Junge Finance Talente und FinTechs, das passt gut zusammen – dachte sich wohl die Frankfurt School of Finance & Management und veranstaltete am 16. März 2017 die erste FS Start-up Night. Sie sollte Recht behalten: mehr als 400 Gäste stürmten den Campus der Frankfurt School, um mehr über die rund 50 anwesenden Startups und FinTechs zu erfahren. Die Veranstaltung startete mit einer Panel-Diskussion über individuelle Wege in Startups. Von ihren Erfahrungen berichteten Chris Bartz, FS Alumnus, CEO und Mitbegründer von Elinvar sowie früherer Venture Partner des FinLeaps; Mark Korzilius, Gründer von Farmers Cut und Vapiano; Michael Koch, Leiter Digital Factory & Online/Mobile Banking bei der Deutschen Bank; Stefan Rühle, CEO und Gründer der Talentschmiede; und Boris Behringer, Director des Porsche Digital Lab in Berlin. Im Anschluss konnten die Studierenden während eines Get-Togethers mehr über Einstiegsmöglichkeiten bei Startups erfahren. „Die Veranstaltung ist eine großartige Möglichkeit, Frankfurt als Startup-und FinTech-Hub zu präsentieren“, so ein Besucher.